{"id":3846,"date":"2020-05-06T13:02:00","date_gmt":"2020-05-06T11:02:00","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/?p=3846"},"modified":"2020-05-27T13:43:11","modified_gmt":"2020-05-27T11:43:11","slug":"3846","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/05\/06\/3846\/","title":{"rendered":"#RememberGusen"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"text-align: justify\">&#8222;Nach meinem Aufenthalt im KZ Gusen habe ich in drei Monaten 30 Kilo abgenommen, sodass ich ein Skelett war. Die Nahrung f\u00fcr die H\u00e4ftlinge bestand damals aus gefrorenen Futterr\u00fcben und stinkenden Kartoffeln, die fast nicht gewaschen und gesch\u00e4lt waren. Nachdem der Kessel mit der Suppe ge\u00f6ffnet wurde<span class=\"text_exposed_show\">, schlug ein schrecklicher Gestank empor. Diese Suppe war nicht essbar. So ern\u00e4hrt, arbeiteten wir oft Tag und Nacht, wie z. B. zu Weihnachten 1942. Zu dieser Zeit arbeitete ich zuerst 12 Stunden im Steinbruch und dann sch\u00e4lte ich Kartoffeln die ganze Nacht lang. So arbeitete ich f\u00fcnf Tage und N\u00e4chte hintereinander, nach denen ich eine freie Nacht hatte. Nach dieser freien Nacht folgten erneut vier Arbeitstage und vier Arbeitsn\u00e4chte ohne Pause, nach denen die meisten H\u00e4ftlinge an Hunger und Ersch\u00f6pfung starben. (&#8230;)<\/span><\/p>\n<div class=\"text_exposed_show\">\n<p style=\"text-align: justify\">Von den 680 H\u00e4ftlingen in den Baracken starben t\u00e4glich w\u00e4hrend meines Aufenthalts im KL Gusen etwa 10-12 Gefangene. An dieser Stelle m\u00f6chte ich nur einen Fall erw\u00e4hnen: Ein Mitgefangene hat mir mal erz\u00e4hlt, dass er so tierisch hungrig war, dass er am Abend das Brot seines Freundes stehlen musste, um sich einmal satt essen zu k\u00f6nnen. Danach w\u00fcrde er sich auf dem Stacheldraht umbringen. Trotz meiner Bitte hat er seinen Plan realisiert. Auf dem Weg zum Stacheldraht wurde er erschossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">(&#8230;) Im Lager gab es ein aktives Krematorium (\u2026) Der st\u00e4ndig ausstr\u00f6mende Gestank der verbrannten Leichen vergiftete die Luft und machte das KL Gusen zu einer Art H\u00f6lle. Im Vergleich zum KL Gusen schien das KL Auschwitz ein Paradies zu sein.\u201d<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Nach meinem Aufenthalt im KZ Gusen habe ich in drei Monaten 30 Kilo abgenommen, sodass ich ein Skelett war. Die Nahrung f\u00fcr die H\u00e4ftlinge bestand damals aus gefrorenen Futterr\u00fcben und stinkenden Kartoffeln, die fast nicht gewaschen und gesch\u00e4lt waren. Nachdem der Kessel mit der Suppe ge\u00f6ffnet wurde, schlug ein schrecklicher Gestank empor. 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