{"id":4414,"date":"2020-03-01T09:24:37","date_gmt":"2020-03-01T08:24:37","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/?p=4414"},"modified":"2020-06-05T11:05:03","modified_gmt":"2020-06-05T09:05:03","slug":"speechless-generation-von-pawel-domanski-%f0%9f%97%ba","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/03\/01\/speechless-generation-von-pawel-domanski-%f0%9f%97%ba\/","title":{"rendered":"\u201eSpeechless Generation\u201c von Pawe\u0142 Doma\u0144ski &#x1f5fa;"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"editor_content\">\n<p>In dem Film \u201eSpeechless Generation\u201c begegnen wir Danuta Szyksznian-Ossowska, Kampfname \u201eSarenka\u201c (dt. \u201eRehlein\u201c), einer Meldeg\u00e4ngerin der Polnischen Heimatarmee aus dem Gebiet Vilnius. 1944 vom Sowjet-Sicherheitsdienst gefasst, kam sie zuerst in das Gef\u00e4ngnis \u0141ukiszki in Vilnius, wo man sie folterte. Daraufhin wurde sie f\u00fcr ein Jahr in ein Sowjetlager verbracht. Infolge der inhumanen Lagerarbeit und Folter lie\u00df sie sich nach Kriegsende, mittlerweile 19 und nur noch ein Schatten ihrer selbst, in den wiedergewonnenen Gebieten Westpolens nieder. Es folgten Jahre ohne eine feste Anstellung, daf\u00fcr unter Bespitzelung und Einsch\u00fcchterung durch den Sicherheitsapparat im kommunistischen Nachkriegspolen. Dennoch verlor sie nie ihre Zuversicht und meinte einst: \u201eAls der Krieg begann, war ich 14, bei Kriegsende war ich 20. Mir wurde ein Teil meiner Kindheit gestohlen, ebenso wie die besten Jahre meiner Jugend. Dennoch kann ich von Gl\u00fcck sprechen, Gl\u00fcck, das vielen anderen nicht beschieden war.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSpeechless Generation\u201c veranschaulicht die Beweggr\u00fcnde und das innere Verlangen nach der Manifestation von Patriotismus bei jungen Menschen. Des Weiteren ist der Film auch ein Versuch, Antworten auf Fragen zu ergr\u00fcnden, etwa jene, wie tief ein Riss in der Familie werden kann, den das Schweigen zu verursachen vermag, oder wie es den S\u00f6hnen oder T\u00f6chtern ergeht, wenn sie erst nach vielen Jahren mit der Vergangenheit ihrer Eltern konfrontiert werden, oder etwa die Ann\u00e4herung an das qu\u00e4lende Gef\u00fchl, wenn ein Elternteil seit mehr als einem halben Jahrhundert seine Lebensgeschichte mit sich tr\u00e4gt, die dieser bisher mit niemandem zu teilen vermochte, selbst nicht mit seinen N\u00e4chsten, da er um deren Leben f\u00fcrchtete.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"table-responsive\">\n<table class=\"programm_bottom_info table\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"label\">Adresse:<\/td>\n<td>Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"label\">Eintritt\/Tickets:<\/td>\n<td>Eintritt frei. 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