{"id":6200,"date":"2020-12-15T15:25:58","date_gmt":"2020-12-15T14:25:58","guid":{"rendered":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/?p=6200"},"modified":"2020-12-21T11:39:42","modified_gmt":"2020-12-21T10:39:42","slug":"gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/","title":{"rendered":"&#8222;Wir f\u00fchlen sehr stark unsere Schicksalsgemeinschaft&#8221;"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Die Trag\u00f6die, die sich vor 50 Jahren in Danzig abgespielt hat, ist Teil der Schicksalsgemeinschaft des von den Kommunisten unterdr\u00fcckten Mitteleuropas<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden in Danzig, der Stadt, in der er begonnen hatte, wieder Sch\u00fcsse abgefeuert und Menschen get\u00f6tet. Diesmal wurden die Waffen von der kommunistischen Armee und der B\u00fcrgermiliz eingesetzt, um die Proteste der Arbeiter gegen die im Dezember 1970 kurz vor Weihnachten angek\u00fcndigte Preiserh\u00f6hung niederzuschlagen. Neben Danzig erfasste der Aufstand auch andere Hafenst\u00e4dte: Stettin, Gdingen und Elbl\u0105g, es gab mehrere Dutzend Tote und \u00fcber tausend Verwundete. Das Ausma\u00df der Ausschreitungen zwang Moskau dazu, die kommunistische Mannschaft, die Polen seit 1956 regierte, auszutauschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der italienische Schriftsteller und Sozialist Ignazio Silone, der viele Jahre lang vom Kommunismus verblendet war, schrieb: \u201eIhr Kampf wird sich nicht als vergeblich erweisen, vieles deutet darauf hin, dass er sogar in Rostock und K\u00f6nigsberg sp\u00fcrbar ist&#8221;. Wir werden nicht ermessen k\u00f6nnen, wie stark die Auswirkungen des Dezember 1970 auf die Arbeiter in den Nachbarl\u00e4ndern waren, aber jeder Widerstand hat seine Spuren hinterlassen. Der zun\u00e4chst winzige Riss im Sowjetimperium wurde zu einer immer gr\u00f6\u00dferen Bruchstelle, wenn sie auch nicht sofort erkennbar war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es gibt viele ergreifende Zeugnisse daf\u00fcr, dass es ein Bewusstsein der Schicksalsgemeinschaft der V\u00f6lker hinter dem Eisernen Vorhang gab. Im Herbst 1956 wurden die ungarischen Tr\u00e4ume von der Unabh\u00e4ngigkeit durch &nbsp;die demonstrierten Freiheitsbestrebungen in Polen geweckt. Als diese Hoffnungen von sowjetischen Panzern in Budapest zerschlagen wurden, floss eine Welle von Hilfe, Medikamenten, Blut, aufmunternden Worten und Unterst\u00fctzung vom Land an der Weichsel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bis heute bewegt die Demonstration von acht russischen Dissidenten, die im August 1968 allein auf den Roten Platz in Moskau gingen, das Gewissen. Sie wurden sofort verhaftet, vor Gericht gestellt und verbrachten die folgenden Jahre hinter Gittern und Dr\u00e4hten in Gulags. Sie protestierten gegen die Niederschlagung des Prager Fr\u00fchlings, des Unabh\u00e4ngigkeitskampfes der Tschechen und Slowaken, der von fast einer Viertelmillion sowjetischer Soldaten mit Unterst\u00fctzung von Truppen aus der Volksrepublik Polen, der DDR, Ungarn und Bulgarien, niedergeschlagen wurde. Die russische Dissidentin Natalja Gorbanewskaja hielt damals ein Transparent mit der Losung \u201eF\u00fcr unsere und eure Freiheit&#8221; in den H\u00e4nden. Dieser Wahlspruch war in Polen das erste Mal w\u00e4hrend des Novemberaufstandes 1830-1831 in polnischer und russischer Sprache auf Fahnen zu sehen gewesen. Sp\u00e4ter begleitete er viele Male das Ringen Polens um Unabh\u00e4ngigkeit, bis er schlie\u00dflich Ende des 20. Jahrhunderts mit neuem Inhalt gef\u00fcllt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Aktion einer Handvoll widerspenstiger Russen in einem Meer von fast 250 Millionen gleichg\u00fcltigen und feindseligen Sowjetb\u00fcrgern hatte nicht weniger Gewicht als der Streik tausender russischer Arbeiter in Nowotscherkassk im Juni 1962, der mit Maschinengewehrsalven endete. Denn sie legte den Weg fest, den sich die in jedem Volk des Sowjetimperiums wenigen Aufm\u00fcpfigen zu beschreiten entschlossen. Sie griffen dabei nach \u201edem einfachsten, am leichtesten zug\u00e4nglichen Schl\u00fcssel zu unserer Befreiung: SICH NICHT AN EINER L\u00dcGE ZU BETEILIGEN! Auch wenn die L\u00fcge alles umfassen sollte, auch wenn sie von allem Besitz ergreifen sollte, so wollen wie wir auf dem Minimum beharren: die L\u00fcge m\u00f6ge NICHT MIT MEINER HILFE herrschen!\u201c Dies forderte der Nobelpreistr\u00e4ger Alexander Solschenizyn, Autor des Buches \u201eArchipel Gulag&#8221;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der russische Dissident Wladimir Bukowski, der 12 Jahre in Gef\u00e4ngnissen, Gulags und psychiatrischen Anstalten verbrachte, ging sein Leben lang einen \u201ef\u00fcr den K\u00f6rper nicht leichten, aber f\u00fcr die Seele einzigen&#8221; Weg. Er erkl\u00e4rte seine Wahl folgenderma\u00dfen: \u201eWarum gerade ich? \u2013 fragt sich t\u00e4glich jeder in der Menge. Allein kann ich nichts bewirken. Und so gehen alle verloren. Wenn nicht ich, wer dann? &#8211; fragt sich ein Mensch, der mit dem R\u00fccken zur Wand steht. Und er rettet alle. Auf diese Weise beginnt der Mensch seine Burg zu bauen\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Und diese Burg haben in Russland in der Ukraine und in Litauen die Gr\u00fcnder der Helsinki-Gruppen gebaut, in der Tschechoslowakei die Gr\u00fcnder der Charta 77, in Polen die Mitglieder des Komitees zur Verteidigung der Arbeiter, der Bewegung zur Verteidigung der Menschen- und B\u00fcrgerrechte, der Freien Gewerkschaften, des Studentenkomitees der Solidarno\u015b\u0107, der Komitees der Selbstverteidigung der Bauern, die Herausgeber der Samisdate \u201eChroniken der Aktuellen Ereignisse\u201c, \u201eChroniken der Katholischen Kirche in Litauen\u201c und \u201eUkrainische Nachrichten\u201c sowie die in Polen zahlreichen unabh\u00e4ngigen Verlage, mit dem <em>Unabh\u00e4ngigen Verlagshaus<\/em> an der Spitze, die L\u00fcgen durch freie, wahre Berichte widerlegten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie stark die Kraft der Wahrheit ist, erfuhren Millionen versammelter Personen w\u00e4hrend der Pilgerreise von Johannes Paul II. in sein Heimatland im Juni 1979, als er an das gemeinsame, fundamentale, Jahrhunderte alte Erbe des Christentums des \u201e\u00f6stlichen Lungenfl\u00fcgels Europas&#8221; erinnerte: Kroatiens, Sloweniens, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Bulgariens, Ungarns, Russlands und Litauens.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Einige Monate sp\u00e4ter blickten alle nach Polen, wo im Sommer 1980 Danzig und Stettin \u2013 die St\u00e4dte der Streiks 10 Jahre zuvor \u2013 zu f\u00fchrenden Zentren der entstehenden Solidarno\u015b\u0107 wurden. Eine der ersten dort gestellten Forderungen war die Errichtung von Denkm\u00e4lern zum Gedenken an die im Dezember 1970 Gefallenen. Drei gewaltige, \u00fcber 40 Meter hohe Danziger Kreuze mit Ankern wurden zum 10. Jahrestag dieses Aufstandes errichtet und sind bis heute eines der Symbole dieser Stadt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Worte des im Dezember 1970 gesungenen Lieds wurden wahr: \u201eWeine nicht Mutter, es ist nicht umsonst \/ \u00dcber der Werft weht eine Fahne mit schwarzer Schleife \/ F\u00fcr Brot und Freiheit, und ein neues Polen \/ ist Janek Wi\u015bniewski gefallen&#8221;. Janek Wi\u015bniewski hie\u00df eigentlich Zbigniew Godlewski und war ein 18-j\u00e4hriger Student, der in Gdingen erschossen worden war. Die Szenen, als sein Leichnam auf einer T\u00fcr an der Spitze eines Marsches mit blutbefleckten wei\u00df-roten Fahnen getragen wurde, wurden zu einem Symbol des Dezember 1970.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das damals entstehende \u201eneue Polen&#8221; brachte Hoffnung f\u00fcr andere von Moskau versklavte V\u00f6lker. Noch w\u00e4hrend der Streiks im August 1980 richtete Aleksander Solschenizyn folgende Worte an die polnischen Arbeiter: &#8222;Ich bewundere euren Geist und eure W\u00fcrde. Ihr seid ein gro\u00dfes Vorbild f\u00fcr alle von den Kommunisten unterdr\u00fcckten V\u00f6lker\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Solidarno\u015b\u0107 war sich dessen bewusst, dass sie der kr\u00f6nende Abschluss des Widerstandes und des Kampfes gegen den Kommunismus war, der \u00fcber mehrere Jahrzehnte nicht nur in Polen, sondern auch im gesamten Sowjetblock gef\u00fchrt wurde und noch immer gef\u00fchrt wird. So wurde im Sommer 1981 auf der Versammlung der Solidarno\u015b\u0107, die fast 10 Millionen Mitglieder z\u00e4hlte, ein Appell an die arbeitenden Menschen Osteuropas gerichtet, in dem versichert wurde, dass \u201ewir unsere Schicksalsgemeinschaft stark f\u00fchlen&#8221;. Dieser Appell l\u00f6ste eine hysterische Reaktion Moskaus aus, war aber eine moralische Unterst\u00fctzung f\u00fcr all jene, die seit Jahren die Botschaft der Freiheit unersch\u00fctterlich k\u00fcndeten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In diesem Geist einer Schicksalsgemeinschaft waren nach der Einf\u00fchrung des Kriegsrechts in Polen zahlreiche Stimmen der Ermutigung und Unterst\u00fctzung zu h\u00f6ren. Russische Schriftsteller, darunter Wladimir Bukowski, Wladimir Maximow, Wiktor Nekrassow, Natalja Gorbanewskaja, griffen wieder einmal \u201emit Stolz&#8221; auf \u201eden Wahlspruch zur\u00fcck, der hundertf\u00fcnfzig Jahre zuvor, w\u00e4hrend des polnischen Aufstandes von 1830, geboren wurde: \u00bbF\u00fcr unsere und eure Freiheit! \u00ab. Es lebe ein freies, unabh\u00e4ngiges Polen! Es lebe die Solidarno\u015b\u0107!\u201c Auch Vertreter anderer Nationen des Sowjetimperiums bekundeten in \u00e4hnlichem Ton ihre Solidarit\u00e4t: Tschechen und Slowaken, Ungarn, Rum\u00e4nen, Litauer, Letten, Esten, Ukrainer und Wei\u00dfrussen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Besonders bewegend klangen die Worte des inhaftierten ukrainischen Dissidenten Wassyl Stus, der 1985 in einem Gulag in Perm zu Tode gepeinigt wurde. \u201eWie erfreulich ist der polnische Mangel an Demut gegen\u00fcber dem sowjetischen Despotismus (&#8230;). Polen ist ein Vorbild f\u00fcr die Ukraine (&#8230;). Polen er\u00f6ffnet in der totalit\u00e4ren Welt eine neue \u00c4ra und bereitet ihren Zusammenbruch vor. Ich w\u00fcnsche den polnischen K\u00e4mpfern alles Gute und hoffe, dass das Polizeiregime am <br>13. Dezember die heilige Flamme der Freiheit nicht ersticken wird&#8221;&#8230; die mit immer st\u00e4rkerem Feuer brannte und bald Millionen von Menschen im Sowjetreich die Freiheit bringen sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>Dieser Text erscheint gleichzeitig in der polnischen Monatsschrift \u201eWszystko Co Najwa\u017cniejsze&#8221; im Rahmen eines gemeinsam mit dem Institut f\u00fcr Nationales Gedenken umgesetzten Projekts.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Trag\u00f6die, die sich vor 50 Jahren in Danzig abgespielt hat, ist Teil der Schicksalsgemeinschaft des von den Kommunisten unterdr\u00fcckten Mitteleuropas. Ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden in Danzig, der Stadt, in der er begonnen hatte, wieder Sch\u00fcsse abgefeuert und Menschen get\u00f6tet. Diesmal wurden die Waffen von der kommunistischen Armee und der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":87,"featured_media":6203,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-6200","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>&quot;Wir f\u00fchlen sehr stark unsere Schicksalsgemeinschaft&quot; - Instytut Polski w Wiedniu<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"pl_PL\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"&quot;Wir f\u00fchlen sehr stark unsere Schicksalsgemeinschaft&quot; - Instytut Polski w Wiedniu\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die Trag\u00f6die, die sich vor 50 Jahren in Danzig abgespielt hat, ist Teil der Schicksalsgemeinschaft des von den Kommunisten unterdr\u00fcckten Mitteleuropas. Ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden in Danzig, der Stadt, in der er begonnen hatte, wieder Sch\u00fcsse abgefeuert und Menschen get\u00f6tet. Diesmal wurden die Waffen von der kommunistischen Armee und der [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Instytut Polski w Wiedniu\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2020-12-15T14:25:58+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2020-12-21T10:39:42+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/SZAREK.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2268\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1512\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"sienkiewiczj\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Napisane przez\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"sienkiewiczj\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Szacowany czas czytania\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7 minut\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/\",\"name\":\"\\\"Wir f\u00fchlen sehr stark unsere Schicksalsgemeinschaft\\\" - Instytut Polski w Wiedniu\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/SZAREK.jpg\",\"datePublished\":\"2020-12-15T14:25:58+00:00\",\"dateModified\":\"2020-12-21T10:39:42+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/c467341e03d74ebd7e73a7f5b6f0f563\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/SZAREK.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/SZAREK.jpg\",\"width\":2268,\"height\":1512},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/pl\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"&#8222;Wir f\u00fchlen sehr stark unsere Schicksalsgemeinschaft&#8220;\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#website\",\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/\",\"name\":\"Instytut Polski w Wiedniu\",\"description\":\"Instytuty Polskie\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"pl-PL\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/c467341e03d74ebd7e73a7f5b6f0f563\",\"name\":\"sienkiewiczj\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"pl-PL\",\"@id\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/cb2b8c3eb2ad692da31a6ef44402cf09?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/cb2b8c3eb2ad692da31a6ef44402cf09?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"sienkiewiczj\"},\"url\":\"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/author\/sienkiewiczj\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"\"Wir f\u00fchlen sehr stark unsere Schicksalsgemeinschaft\" - Instytut Polski w Wiedniu","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/","og_locale":"pl_PL","og_type":"article","og_title":"\"Wir f\u00fchlen sehr stark unsere Schicksalsgemeinschaft\" - Instytut Polski w Wiedniu","og_description":"Die Trag\u00f6die, die sich vor 50 Jahren in Danzig abgespielt hat, ist Teil der Schicksalsgemeinschaft des von den Kommunisten unterdr\u00fcckten Mitteleuropas. Ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden in Danzig, der Stadt, in der er begonnen hatte, wieder Sch\u00fcsse abgefeuert und Menschen get\u00f6tet. Diesmal wurden die Waffen von der kommunistischen Armee und der [&hellip;]","og_url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/","og_site_name":"Instytut Polski w Wiedniu","article_published_time":"2020-12-15T14:25:58+00:00","article_modified_time":"2020-12-21T10:39:42+00:00","og_image":[{"width":2268,"height":1512,"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/SZAREK.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"sienkiewiczj","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Napisane przez":"sienkiewiczj","Szacowany czas czytania":"7 minut"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/","name":"\"Wir f\u00fchlen sehr stark unsere Schicksalsgemeinschaft\" - Instytut Polski w Wiedniu","isPartOf":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/SZAREK.jpg","datePublished":"2020-12-15T14:25:58+00:00","dateModified":"2020-12-21T10:39:42+00:00","author":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/c467341e03d74ebd7e73a7f5b6f0f563"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/#breadcrumb"},"inLanguage":"pl-PL","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/#primaryimage","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/SZAREK.jpg","contentUrl":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/12\/SZAREK.jpg","width":2268,"height":1512},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/2020\/12\/15\/gleboko-czujemy-wspolnote-naszych-losow\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/pl\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"&#8222;Wir f\u00fchlen sehr stark unsere Schicksalsgemeinschaft&#8220;"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#website","url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/","name":"Instytut Polski w Wiedniu","description":"Instytuty Polskie","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"pl-PL"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/c467341e03d74ebd7e73a7f5b6f0f563","name":"sienkiewiczj","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"pl-PL","@id":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/cb2b8c3eb2ad692da31a6ef44402cf09?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/cb2b8c3eb2ad692da31a6ef44402cf09?s=96&d=mm&r=g","caption":"sienkiewiczj"},"url":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/author\/sienkiewiczj\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6200","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/users\/87"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6200"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6200\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6214,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6200\/revisions\/6214"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6203"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6200"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6200"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/instytutpolski.pl\/wien\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6200"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}