Der Puls der Oder: zwischen Kunst, Ökologie und Aktivismus.
Die Ausstellung Der Puls der Oder lädt dazu ein, die Oder aus einer neuen Perspektive zu betrachten – nicht nur als politische Grenze zwischen Polen und Deutschland, sondern als lebendigen, empfindsamen Organismus. Wie können Kunst, Aktivismus und ökologisches Engagement miteinander verbunden werden, um auf die Bedeutung und Verletzlichkeit unserer Flüsse aufmerksam zu machen?
In diesem besonderen Begleitgespräch diskutieren wir gemeinsam mit Expert_innen und Künstler_innen über die Rolle der Kunst in der Umweltbewegung und die Möglichkeiten, ökologisches Bewusstsein auf kreative Weise zu stärken. Die Teilnehmer_innen teilen ihre Erfahrungen, Projekte und Visionen für eine Zukunft, in der Menschen, Flüsse und Ökosysteme in enger Verbindung stehen.
Unsere Teilnehmer_innen:
Marta Smolińska
Kunsthistorikerin und Kuratorin mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst und ökologischen Projekten. Sie forscht zu den Schnittstellen von Kunst, Umweltbewusstsein und gesellschaftlichem Engagement.
Tom Kretschmer
Fotograf und Filmemacher, der sich in seinen Arbeiten auf die mikroskopischen und monumentalen Lebenszyklen von Flusslandschaften konzentriert. Seine Werke verbinden kontemplative Ästhetik mit ökologischer Sensibilität.
Peter Torkler
Umweltaktivist und Projektleiter bei Rewilding Oder Delta, einer Initiative, die sich für die Renaturierung und den Schutz der Oder-Mündungsregion einsetzt. Ziel ist es, bedrohte Ökosysteme wiederherzustellen, die Artenvielfalt zu fördern und den Fluss zu einem lebendigen, selbstregulierenden Lebensraum zu machen.
Ort: Polnisches Institut Berlin, Burgstr. 27, 10178 Berlin
Foto: Lisa Vlasenko