6.11.2019 Kunst, Programm

The Storm is Blowing from Paradise – Eröffnung der Ausstellung

Die Augen sehen eigentlich nicht. Wir brauchen unser Gehirn, um ein klares Bild anhand der Stimuli zu schaffen. Ist es eine Wirklichkeit, eine reale Welt, die existiert, die wir sehen, oder ist sie nur anhand unserer Perzeption entstanden?

Heutzutage ist die Kamera zu unserem externen Rezeptor geworden. Die Wahrnehmung wurde mit den technischen Parametern ersetzt. Nur „1 Prozent“ davon, was passiert, wird sichtbar, der Rest bleibt im Dunkeln. Allerdings erlaubt uns die Dunkelheit, uns zu entspannen und erfrischen. Wir sehen jedoch nur einen Teil des Bildes, aber wir wissen, dass mehr dahinter ist. Die erschaffene und bekannte Welt verliert den Griff, und unser Paradies schützt uns nicht mehr. (Ewa Zasada, Kuratorin)

Das von Paweł Mendrek und Ewa Zasada kuratierte Ausstellungsprojekt zeigt Werke von internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit den Mitteln und Grenzen der Wahrnehmung in der postfaktischen Ära auseinandersetzen.

KünstlerInnen: Dave Beech (UK), Martyna Czech (PL), Benjamin Fitton (UK), Magdalena Hueckel (PL), Martin Newth (UK), Patrick Nilsson (S), Libor Novotny (CZ)

Ausstellungsdauer: 7. 11. – 21. 12. 2019
Adresse: Loft 8 Galerie für zeitgenössische Kunst, Radetzkystraße 4, 1030 Wien
Eintritt/Tickets: Eintritt frei


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FOTO WIEN: Romuald Broniarek „One Vision, Parallel

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„Die Emigranten“ – Szenische Lesung mit Musik.

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06 03.2026 Literatur, Musik, Programm, Wissen