30.05.2019 Musik, Programm

7. Internationales Heinrich Ignaz Franz Biber Festival: Eröffnungskonzert

Julia Doszna und Antoni Pilch bilden ein außergewöhnliches Duett. Hier treffen zwei große Persönlichkeiten aufeinander.

Zum einen die bekannte Lemko-Sängerin, die seit vielen Jahren die Kultur ihres Volkes, der Lemken, popularisiert. Sie gründete das Ensemble Wereteno, machte zahlreiche Ton- und Filmaufnahmen und bereiste mit Konzerten Polen und die ganze Welt. Zum anderen der Lautenist, Sänger, Pädagoge und Förderer der Alten Musik sowie Gründer des Ensembles Bruderschaft der Laute (CD „Das polnische Gebet“) und der Akademie der Tradition (CDs „Lieder aus der Republik vieler Völker“, „Der Pilger und Lieder aus Słonne“) sowie Hausherr auf dem Wysoka-Hof in Südpolen.

Das von beiden Künstlern vorbereitete Programm besteht hauptsächlich aus Liedern, die von Oskar Kolberg im 19. Jahrhundert gesammelt und notiert wurden. Die Begleitung der Lieder knüpft an die Muster des 16. und 17. Jahrhunderts an, da die Lieder, ihre Melodien und Texte in jener Zeit ihre Wurzeln haben. Das Repertoire bereichern alte Lemko-Lieder und Lautenmusik. Das schafft einen einzigartigen, sehr stilvollen Hintergrund.

Für das heutige Publikum sind die von Kolberg gesammelten Volkslieder aus dem 19. Jahrhundert eine Überraschung. Oft übertreffen sie in ihrer melodischen Schönheit die heute noch bekannten Volkslieder.

Veranstalter: Pandolfis Consort. Partner: Wien Kultur, Kultur Innenstadt, Botschaft der Republik Polen in Wien, Polnische Akademie der Wissenschaften – Wissenschaftliches Zentrum in Wien, Heeresgeschichtliches Museum, Polnisches Institut Wien
Adresse: Ruprechtskirche, Ruprechtsplatz 1, 1010 Wien
Eintritt/Tickets: www.pandolfisconsort.at/festival; pandolfis@gmx.net


FOTO WIEN: Romuald Broniarek „One Vision, Parallel

Die Ausstellung präsentiert über 100. Fotografien aus dem Archiv von Romuald Broniarek, einem bedeutenden Bildchronisten des sozialistischen Polen. Sie beleuchtet den Spannungsbogen zwischen offizieller Erzählung und gelebter Realität, den Broniarek mit seiner Kamera dokumentierte.
16 10.2025 30 01.2026 Kunst, Programm

Gruppenausstellung mit Werken von u.a. Michał Zawada:

Die Ausstellung setzt sich mit einem Universum auseinander, in dem der Mensch nicht mehr im Zentrum steht. In poetisch-surrealistischen Landschaften zeigt sie die Vergänglichkeit des Menschen im Vergleich zu riesigen Zeiträumen (Deep Time) und die unermessliche, oft bedrohliche Größe des Kosmos (Cosmic Horror).
06 02.2026 10 05.2026 Kunst, Programm

Europäisches Film Festival 2026: „Bruder“ („Brat“) von

Von 19. bis 26. Februar findet zum dritten Mal das Europäische Filmfestival statt. Das Festival wird von EUNIC Austria organisiert, der polnische Beitrag ist der Film „Bruder“ („Brat“) von Maciej Sobieszczański.
21 02.2026 22 02.2026 Film, Programm