9.05.2023 Literatur, Programm

Weibliche Poesie aus Polen und der Ukraine

Die präsentierten Werke werden mit theoretischen Überlegungen, die dem Publikum die Beziehungen bestimmter Perioden in der Geschichte der polnischen und ukrainischen Frauendichtung zueinander verdeutlichen, und mit Musikstücken unterlegt.

Datum und Uhrzeit: Di., 9. Mai 18.30 Uhr
Ort: Polnisches Institut Wien, Am Gestade 7, 1010 Wien

 

Die Poesie spielt seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben, insbesondere in schwierigen historischen Momenten. Sie ist Träger der Erinnerung, sensibilisiert uns für Veränderungen und hilft uns, schwierige Emotionen nicht nur auf persönlicher, sondern auch auf gesellschaftlicher oder nationaler Ebene zu verarbeiten. Für Frauen, denen jahrhundertelang das Mitspracherecht und die Teilnahme am politischen und öffentlichen Leben verwehrt wurde, war die Poesie oft eines der wenigen Instrumente, die es ihnen ermöglichte, sich selbst und ihre Ansichten auszudrücken.
Da die polnische und die ukrainische Nation viele ähnliche Erfahrungen und historische Gemeinsamkeiten haben, werden an diesem Abend Gedichte von Frauen vorgestellt, die von der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert bis heute geschaffen wurden. Die Texte werden im Original und in deutscher Übersetzung gelesen, die Autorinnen und ihre Epochen werden kurz vorgestellt, die Lesung wird von Musikstücken gerahmt. Vorgetragen werden Stücke polnischer Dichterinnen wie Maria Pawlikowska-Jasnorzewska, Halina Poświatowska, Manuela Gretkowska u. a. sowie ukrainischer Lyrikerinnen wie Lesja Ukrajinka, Lina Kostenko, Oksana Zabuschko u.a..

Rezitation: Mag. Joanna Ziemska (PL), Oleksandra Krushynska (UA), Mariam Avalianii (AT)
Moderation: Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Alois Woldan

Musikalische Umrahmung: Tatyana Lubaranskaya (Klavier) und Sofiia Smyrnova (Domra)

 

 

Datum und Uhrzeit: Di., 9. Mai 18.30 Uhr
Ort: Polnisches Institut Wien, Am Gestade 7, 1010 Wien
Info und Karten: Eintritt frei

Veranstalter: Botschaft der Republik Polen in Wien, Botschaft der Ukraine in der Republik Österreich, Polnisches Institut Wien, Klub der Professoren am Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien


FOTO WIEN: Romuald Broniarek „One Vision, Parallel

Die Ausstellung präsentiert über 100. Fotografien aus dem Archiv von Romuald Broniarek, einem bedeutenden Bildchronisten des sozialistischen Polen. Sie beleuchtet den Spannungsbogen zwischen offizieller Erzählung und gelebter Realität, den Broniarek mit seiner Kamera dokumentierte.
16 10.2025 30 01.2026 Kunst, Programm

Gruppenausstellung mit Werken von u.a. Michał Zawada:

Die Ausstellung setzt sich mit einem Universum auseinander, in dem der Mensch nicht mehr im Zentrum steht. In poetisch-surrealistischen Landschaften zeigt sie die Vergänglichkeit des Menschen im Vergleich zu riesigen Zeiträumen (Deep Time) und die unermessliche, oft bedrohliche Größe des Kosmos (Cosmic Horror).
06 02.2026 10 05.2026 Kunst, Programm

Europäisches Film Festival 2026: „Bruder“ („Brat“) von

Von 19. bis 26. Februar findet zum dritten Mal das Europäische Filmfestival statt. Das Festival wird von EUNIC Austria organisiert, der polnische Beitrag ist der Film „Bruder“ („Brat“) von Maciej Sobieszczański.
21 02.2026 22 02.2026 Film, Programm