1.10.2025 Musik, Programm

Beautification/Verschönerung: Komponist:innen im Porträt: Jagoda Szmytka

Jagoda Szmytka ist eine in Wien forschende polnische Komponistin und Künstlerin der zeitgenössischen Musik, deren Werk über 40 Kompositionen, Musiktheater und multimediale Projekte umfasst und sich mit Fragen von Körper, Identität und neuen Kompositionsmethoden auseinandersetzt.


Datum: Mi., 1. Oktober, 18.00 Uhr
Ort: Klangtheater – Future Art Lab, mdw-Campus, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien

 

Jagoda Szmytka ist Komponistin, Künstlerin und künstlerische Forscherin im Bereich der zeitgenössischen Musik. Seit 2021 promoviert sie am Artistic Research Center der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Ihre Dissertation trägt den Titel „Almanach der erweiterten Komposition“ und beschäftigt sich mit Notation, musikalischem Material sowie Kompositionsmethoden.

Ihr Werk umfasst über 40 Kompositionen für Solo, Kammer- und große Ensembles, oft erweitert durch Audio- und Videoprojektionen. Sie schrieb zudem eine Kammeroper und drei experimentelle Musiktheaterstücke. Szmytkas Musik zeichnet sich durch die Erforschung instrumentaler Techniken und ausdrucksstarke Gestik aus. Häufig beginnt ihr kreativer Prozess mit dem Infragestellen musikalischer Grundprinzipien.

Thematisch reflektieren ihre Werke aktuelle Fragen wie Körperlichkeit, Identität und Präsenz. Sie arbeitete mit renommierten Ensembles wie dem Ensemble Recherche, Ensemble Modern, Phace und dem Kronos Quartet zusammen. Aufträge erhielt sie u. a. vom Teatr Wielki Warschau, von Warsaw Autumn, Wien Modern und dem Lucerne Festival. Ihre Werke erscheinen bei PWM Edition. Neben dem Komponieren widmet sie sich auch dem Zeichnen.

In Zusammenarbeit mit Marta Piórkowska (Violine), Leo Morello (Cello) und Samuel Toro Pérez (Gitarre) entstanden neue Solo- und Kammermusikwerke, deren österreichische Erstaufführung während des Konzerts im Klangtheater erfolgen wird.

 

Info und Karten: Eintritt frei
Veranstalter: Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Polnisches Institut Wien
Partner: Tokyo Foundation


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