14.12.2019 Programm, Wissen

2019 – La jubilea jaro, das Jubiläumsjahr des Esperanto

Seit vier Jahrzehnten begeht das Polnische Institut Wien gemeinsam mit dem Österreichischen Esperanto-Verband (ÖEV) den Geburtstag von Dr. Ludwig L. Zamenhof. Er wurde am 15. Dezember vor 160 Jahren in Białystok geboren. 1887 veröffentlichte er in Warschau seine Plansprache unter dem Pseudonym „Dr. Esperanto“ (Der Hoffende).

Sein Motiv der neutralen Völkerverständigung fand weltweiten Anklang, seither nimmt die Zahl Anhänger und Sprecher auf allen Kontinenten zu. Die Unesco hat Esperanto als immaterielles Kulturerbe Polens registriert.

Vor 90 Jahren wurde in Wien das Esperantomuseum der Österreichischen Nationalbibliothek inauguriert, das heute neben Esperanto auch eine große Anzahl verschiedener Plansprachenprojekte archiviert. Der Teamleiter des Esperantomuseums Wien, Mag. Bernhard Tuider, wird über den aktuellen Stand seiner Institution berichten und deren Geschichte präsentieren.

Zwei ausländische Gäste werden im zweiten Teil der Gedenkfeier über Esperanto als immaterielles nationales Kulturerbe referieren: Dr. Spomenka Štimec (Zagreb) über die erfolgreichen Bemühungen von kroatischer Seite in dieser Hinsicht und Dr. Seán Ó Riain, Vizebotschafter der Republik Irland und Präsident der Europäischen Esperanto-Union, dem dasselbe Ziel für Österreich ein Anliegen ist.

Adresse: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien
Eintritt/Tickets: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61


FOTO WIEN: Romuald Broniarek „One Vision, Parallel

Die Ausstellung präsentiert über 100. Fotografien aus dem Archiv von Romuald Broniarek, einem bedeutenden Bildchronisten des sozialistischen Polen. Sie beleuchtet den Spannungsbogen zwischen offizieller Erzählung und gelebter Realität, den Broniarek mit seiner Kamera dokumentierte.
16 10.2025 30 01.2026 Kunst, Programm

Gruppenausstellung mit Werken von u.a. Michał Zawada:

Die Ausstellung setzt sich mit einem Universum auseinander, in dem der Mensch nicht mehr im Zentrum steht. In poetisch-surrealistischen Landschaften zeigt sie die Vergänglichkeit des Menschen im Vergleich zu riesigen Zeiträumen (Deep Time) und die unermessliche, oft bedrohliche Größe des Kosmos (Cosmic Horror).
06 02.2026 10 05.2026 Kunst, Programm

Europäisches Film Festival 2026: „Bruder“ („Brat“) von

Von 19. bis 26. Februar findet zum dritten Mal das Europäische Filmfestival statt. Das Festival wird von EUNIC Austria organisiert, der polnische Beitrag ist der Film „Bruder“ („Brat“) von Maciej Sobieszczański.
21 02.2026 22 02.2026 Film, Programm