27.01.2020 Geschichte, Programm

Komponisten im deutschen NS-Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau – Zum 75. Tag der Befreiung

Die Befreiung des heute als UNESCO-Weltkulturerbe kategorisierten deutschen nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau am 27. Jänner 1945 beendete das vermutlich grauenhafteste Kapitel der europäischen Geschichte.

BA BA MA Timur Sijaric, Mitarbeiter der Abteilung Musikwissenschaft des Instituts für Kunst- und Musikhistorische Forschungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, setzt sich in seinem Vortrag anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Holocausts und des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz-Birkenau mit Komponisten, die im Holocaust ermordet wurden, aber auch mit ihren „arischen“ Pendants, die in früheren oder zur selben Zeit Musik zur Verherrlichung des nationalsozialistischen Regimes geschrieben haben, auseinander.

Für musikalische Umrahmung sorgen das „Angels Duo“ Aleksander Anioł und Kamil Anioł – Gitarren-Duo, Preisträger des Grand Prix beim Wettbewerb „Wiktor Ullmann in Memoriam“ 2019 in Cieszyn – und die Jurorin des Wettbewerbs, Mag. Anna Gutowska (Violine) vom Fritz-Kreisler-Institut für das Konzertfach Streichinstrumente, Gitarre und Harfe an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Den Grand Prix des Wettbewerbs hat das Polnische Institut gestiftet.


Adresse: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien
Eintritt/Tickets: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61


Ausstellung: Linda Lach. all keys, all times

Die Ausstellung thematisiert in einer inszenierten, scheinbar neutralen und kontrollierten Umgebung die verborgenen Mechanismen von Standardisierung und Systemlogik und untersucht, wie Vereinheitlichung, Modularität und nahtloses Design emotionale sowie historische Bedingungen erzeugen, in denen Warten, Stillstand und subtile Störungen zur strukturellen Erfahrung der Gegenwart werden.
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Gruppenausstellung mit Werken von u.a. Michał Zawada:

Die Ausstellung setzt sich mit einem Universum auseinander, in dem der Mensch nicht mehr im Zentrum steht. In poetisch-surrealistischen Landschaften zeigt sie die Vergänglichkeit des Menschen im Vergleich zu riesigen Zeiträumen (Deep Time) und die unermessliche, oft bedrohliche Größe des Kosmos (Cosmic Horror).
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Europäisches Film Festival 2026 – Filmvorführung: „Bruder“

Von 19. bis 26. Februar findet zum dritten Mal das Europäische Filmfestival statt. Das Festival wird von EUNIC Austria organisiert, der polnische Beitrag ist der Film „Bruder“ („Brat“) von Maciej Sobieszczański.
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