30.03.2022 - 1.04.2022 Musik, Programm

Festival Imago Dei: Porträt von Simon Laks

Simon Laks eröffnet die auf drei Jahre angelegte Reihe „Zwischentöne Polen“, die sich polnisch-jüdischen Komponisten widmet, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert oder ermordet wurden.

Die diesjährige Ausgabe des Festivals Imago Dei unter der neuen künstlerischen Leiterin Nadja Kayali trägt den Titel „Zwischenwelten“. Simon Laks eröffnet die auf drei Jahre angelegte Reihe „Zwischentöne Polen“, die sich polnisch-jüdischen Komponisten widmet, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert oder ermordet wurden.

Laks wurde 1901 in Warschau geboren, studierte in Paris, wo er 1983 gestorben ist. Im Zweiten Weltkrieg wurde er nach Auschwitz deportiert. Erst nach seiner Befreiung begann er langsam wieder zu komponieren. In der Folge widmete er sich vor allem der Kammermusik. Das Gesprächskonzert mit dem Verleger und Produzenten Frank Harders-Wuthenow und dem Schriftsteller Doron Rabinovici ist der ideale Ausgangspunkt für eine Erkundung des faszinierenden, zu Unrecht wenig bekannten Komponisten Simon Laks, dem am 1. April ein großer Konzertabend gewidmet ist.

Mitwirkende:

Messages Quartet

Małgorzata Wasiucionek-Potera – Violine

Oriana Masternak – Violine

Maria Shetty – Viola

Beata Urbanek-Kalinowska – Violoncello

Gespräch:

Frank Harders-Wuthenow – Verleger der Werke Simon Laks’, Produzent

Doron Rabinovici – Schriftsteller

Nadja Kayali – Moderation

 

Datum und Uhrzeit:

Mi., 30. März um 19.30 Uhr

Polnisches Institut Wien, Am Gestade 7, 1010 Wien

Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: event.wien@instytutpolski.pl

 

Fr., 1. April 2022 um 18.00 Uhr

Klangraum Krems, Minoritenplatz 2, 3500 Krems an der Donau

Tickets: https://www.klangraum.at/de/imago-dei

 

Veranstalter:
Polnisches Institut Wien, Festival Imago Dei

 


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