2.08.2025 Musik, Programm

Unabhängig und frei – Porträt Krzysztof Meyer

In Anwesenheit des polnischen Komponisten interpretiert das Eliot Quartett gemeinsam mit Kolja Lessing ausgewählte Werke von Meyer sowie von Nadia Boulanger

Datum: Sa., 2. August, 11.00 Uhr
Ort: Alban-Berg-Konzertsaal Ossiach, Ossiach 1, 9570 Ossiach

Im Alter von nur 15 Jahren begegnete Krzysztof Meyer dem legendären Dmitri Schostakowitsch, später wurde Meyer sogar zum Biografen des russischen Komponisten.

Nun trifft Vergangenheit auf Gegenwart: In Anwesenheit des polnischen Komponisten interpretiert das Eliot Quartett gemeinsam mit Kolja Lessing ausgewählte Werke von Meyer sowie von Nadia Boulanger – ein musikalischer Abend voller Tiefgang und Zeitgeschichte.

Kolja Lessing – Klavier und Gespräch
Krzysztof Meyer – Gespräch

Eliot Quartett


Krzysztof Meyer (geb. 1943) studierte Komposition bei Krzysztof Penderecki und Musiktheorie an der Krakauer Musikhochschule. In den 1960er-Jahren studierte er jeweils für einige Monate in Frankreich bei Nadia Boulanger. Bis 1987 unterrichtete Krzysztof Meyer musiktheoretische Fächer an der Musikakademie in Krakau. Von 1987 bis 2008 war er Professor an der Musikhochschule in Köln, wo er eine Meisterklasse für Komposition leitete.

Der Komponist, dessen musikalische Wurzeln im osteuropäischen Neoklassizismus liegen, ist davon überzeugt, dass wieder die Zeit gekommen ist, um über eine neue Art von Melodik und Harmonik nachzudenken. Die melodische Urzelle als Keim für die formale Gestaltung des einzelnen Werks ist prägend für seine Musik.


Info und Karten: carinthischersommer.at

Veranstalter:
Polnisches Institut Wien
Carinthischer Sommer

 


FOTO WIEN: Romuald Broniarek „One Vision, Parallel

Die Ausstellung präsentiert über 100. Fotografien aus dem Archiv von Romuald Broniarek, einem bedeutenden Bildchronisten des sozialistischen Polen. Sie beleuchtet den Spannungsbogen zwischen offizieller Erzählung und gelebter Realität, den Broniarek mit seiner Kamera dokumentierte.
16 10.2025 30 01.2026 Kunst, Programm

Gruppenausstellung mit Werken von u.a. Michał Zawada:

Die Ausstellung setzt sich mit einem Universum auseinander, in dem der Mensch nicht mehr im Zentrum steht. In poetisch-surrealistischen Landschaften zeigt sie die Vergänglichkeit des Menschen im Vergleich zu riesigen Zeiträumen (Deep Time) und die unermessliche, oft bedrohliche Größe des Kosmos (Cosmic Horror).
06 02.2026 10 05.2026 Kunst, Programm

Europäisches Film Festival 2026: „Bruder“ („Brat“) von

Von 19. bis 26. Februar findet zum dritten Mal das Europäische Filmfestival statt. Das Festival wird von EUNIC Austria organisiert, der polnische Beitrag ist der Film „Bruder“ („Brat“) von Maciej Sobieszczański.
21 02.2026 22 02.2026 Film, Programm