26.03.2026 Kunst, Programm

Vernissage und Ausstellung: Montagen aus der Natur – Werke von Aleksander und Wojciech Krzywobłocki

Vater und Sohn, beide Künstler experimentieren mit Fotomontage und Bildkomposition, um Natur und kulturelle Symbole neu zu interpretieren. Die Ausstellung zeigt, wie sich kreative Traditionen über Generationen fortsetzen und zeitgenössische Ausdrucksformen bereichern.

Vernissage:
Do., 26. März 2026, 18:30 Uhr
Eintritt frei I Anmeldung erforderlich: event.wien@instytutpolski.pl


Ausstellungsdauer: Do., 26. März – Fr., 12. Juni 
Ort: Galerie des Polnischen Instituts Wien, Am Gestade 7, 1010 Wien 
Öffnungszeiten: Montag – Freitag 12–16 Uhr

Eintritt frei 

Die Ausstellung „Montagen aus der Natur“ stellt die Künstler Aleksander Krzywobłocki (1901–1979) und Wojciech Krzywobłocki (geb. 1938), Vater und Sohn, einander gegenüber und zeigt ihre gemeinsame Tendenz, mit Medien des kreativen Ausdrucks zu experimentieren.

Das Zusammenfügen von Bildern zu neuen Ganzheiten war eine der wichtigsten Techniken moderner Künstler. Debora Vogel – Dichterin und Kunsttheoretikerin, die in der Zwischenkriegszeit in Lemberg tätig war – leitete die Genealogie der Fotomontage aus den Erfahrungen des Kubismus und Surrealismus ab und betrachtete sie als Methode, um die Vielstimmigkeit des zeitgenössischen Lebens darzustellen

In der Nachkriegszeit stimulierten Montagepraktiken, gefördert durch neue Medien wie Fotografie und grafische Reproduktion, kulturelle Veränderungen, die Teil eines allgemeinen Demokratisierungsprozesses der Gesellschaften waren. Aleksander Krzywobłocki wurde als Autor fotografischer Arbeiten bekannt, vor allem für seine Fotomontagen, Porträts und die „Montagen aus der Natur“ – Kompositionen, die überraschende Konfigurationen von Figuren oder Dingen festhalten. Seine Werke zeichnen sich durch eine Sensibilität für visuelle und semantische Korrespondenzen zwischen den verwendeten Elementen aus. Neben der Fotografie war er auch Initiator innovativer Architekturprojekte.

Wojciech Krzywobłocki, seit 1984 in Wien lebend, ist Multimedia-Künstler. Er nutzt den Siebdruck, um Erfahrungen der natürlichen Umwelt festzuhalten und die starren Bedeutungen kultureller Symbole aufzubrechen. Seine Arbeiten setzen die experimentelle Tradition seines Vaters fort und erweitern sie um zeitgenössische Ausdrucksformen.


Veranstalter: Polnisches Institut Wien, Muzeum Sztuki w Łodzi (Kunstmuseum in Łódź)


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