27.09.2026 Architektur, Geschichte, Programm, Wissen

Führung: Polnische Spuren in der Wiener Innenstadt zum Tag des Denkmals 2026

Die Führung verbindet Stadtgeschichte, Architektur und kulturelles Erbe und eröffnet neue Perspektiven auf die historischen Verbindungen zwischen Polen und Österreich.

Datum und Uhrzeit: So., 27.09.2026, 16.00
Ort: Polnisches Institut Wien, Am Gestade 7, 1010 Wien
Anmeldung erforderlich: event.wien@instytutpolski.pl
Eintritt frei

Unter dem Motto „Denkmale: Wert für alle“ macht der Tag des Denkmals 2026 die gesellschaftlichen, kulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Bedeutungen historischer Bauwerke und Erinnerungsorte sichtbar. Die österreichweite Initiative wird vom Bundesdenkmalamt koordiniert und lädt jedes Jahr dazu ein, das kulturelle Erbe bei freiem Eintritt zu entdecken, zu erleben und neu wahrzunehmen. Zahlreiche Denkmale, die sonst nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind, öffnen an diesem Tag ihre Türen und ermöglichen besondere Einblicke in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege.

Das Motto des diesjährigen Programms verweist auf den vielfältigen Wert von Denkmalen im Alltag. Historische Gebäude und Orte prägen Städte und Landschaften, schaffen Identität, bewahren Wissen und machen gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar. Gleichzeitig stehen Fragen der Nachhaltigkeit, der Weitergabe handwerklicher Kenntnisse sowie der verantwortungsvollen Nutzung bestehender Bausubstanz im Mittelpunkt.

Das Polnische Institut Wien beteiligt sich 2026 erstmals an dieser Initiative und lädt zu einer deutschsprachigen Führung durch Orte im Zentrum Wiens ein, die mit der polnisch-österreichischen Geschichte verbunden sind. Gemeinsam mit einem zertifizierten Stadtführer besuchen die Teilnehmer bedeutende Wiener Sehenswürdigkeiten wie die Österreichische Nationalbibliothek, den Stephansdom und die Hofburg.

Ausgangspunkt der Route ist das Polnische Institut Wien. Das Institut befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäudeensemble, das zu den ältesten Bürgerhäusern Wiens zählt. Im Innenhof sind bis heute Teile der mittelalterlichen Stadtmauer aus der Zeit der Babenberger (13. bis 14. Jahrhundert) erhalten. Thematisiert wird außerdem die Geschichte des ersten Wiener Kaffeehauses aus dem 17. Jahrhundert, das vom Polen Jerzy Franciszek Kulczycki gegründet wurde. Die Führung verbindet Stadtgeschichte, Architektur und kulturelles Erbe und eröffnet neue Perspektiven auf die historischen Verbindungen zwischen Polen und Österreich.


Veranstalter:  
Polnisches Institut Wien, Österreichisch-polnischer Verein für Kulturfreunde „Galizien“, Bundesdenkmalamt


Interdisziplinäre Ausstellung: ABOVE THE RIVER AND UNDER

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Erfindung der Fotografie präsentiert die Ausstellung den polnischen Künstler Maciej Markowicz, der mit mobilen Camera-obscura-Installationen poetische, direkt belichtete Farbnegative von alpinen Flusslandschaften schafft und damit einen einzigartigen Dialog zwischen Licht, Zeit, Bewegung, Mensch und Natur eröffnet.
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Open-Air-Ausstellung: „Alles begann mit dem Meer …“


Der sommerliche Charakter der Ausstellung erinnert an die Atmosphäre einer Küstenstadt, weckt Urlaubserinnerungen und greift die Ästhetik der polnischen Plakatkunst auf.
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Ausstellung: Modernistische Architektur in der Malerei „Dort,

In der Galerie des Polnischen Instituts Wien werden Ölgemälde präsentiert, die modernistische Villen und Gebäude zeigen. Die Arbeiten veranschaulichen Architektur aus unterschiedlichen Perspektiven und in verschiedenen Lichtstimmungen und betonen dabei ihre Monumentalität, ihren Rhythmus sowie die Klarheit der reduzierten Formensprache.
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