Datum und Uhrzeit: Dienstag, 04.12.2026,
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag: 10:00-18:00 Uhr
Ort: Secession, Friedrichstraße 12, 1010 Wien
Info & Karten
Die raumgreifenden Installationen der polnischen Künstlerin Iza Tarasewicz nehmen als modulare Strukturen Gestalt an – mobile und rekonfigurierbare Systeme auf Grundlage formaler Prinzipien, die von der Natur, wissenschaftlicher Forschung und visuellen Hilfsmitteln wie Graphen und Diagrammen inspiriert sind. Viele ihrer Arbeiten bestehen aus diversen Einheiten, die sich je nach Ausstellungskontext fortlaufend neu anordnen und umgestalten lassen.
Die Künstlerin bezieht sich dabei auf die atomistische Philosophie der klassischen Antike wie auf Erklärungsmodelle aus dem 20. Jahrhundert – Quantenphysik und Chaostheorie – in Verbindung mit eingehenden Untersuchungen zu Arbeit, volkstümlichen Traditionen und Modernismus.
Tarasewicz’ Kunst ist tief in den gesellschaftlichen und (land-)wirtschaftlichen Praxen verwurzelt, die sowohl in der Region Podlasie, wo sie geboren wurde, bleibende Spuren hinterlassen haben als auch in den Riten und Volkstraditionen, die die Kultur großer Teile Mittel- und Osteuropas prägen.
Kuratorin: Bettina Spörr
Veranstalter: Secession Wien
Partner: Polnisches Institut Wien, Adam-Mickiewicz-Institut