

„Maria Szymanowska – Virtuosin und Pionierin der Goethezeit“
Ein literarisch-musikalischer Abend über das Leben und Werk der ersten europäischen Klavier-Ikone
Donnerstag, 24.09.2026, 19:00 Uhr
Goethe-Museum Düsseldorf (Schloss Jägerhof)
Eintritt: frei
- Einführung und Moderation: Prof. Tobias Koch, Pianist, Hochschulprofessor, Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
- Lesung: Julia Dillmann
- Am Flügel: Kateryna Shapran
Sie war eine der ersten Frauen Europas, die als freischaffende Künstlerin die internationalen Konzertbühnen eroberte: Die polnische Komponistin und Pianistin Maria Szymanowska (1789–1831). Als alleinerziehende Mutter brach sie gesellschaftliche Konventionen, reiste als gefeierte Virtuosin von London bis St. Petersburg und hinterließ ein beeindruckendes kompositorisches Werk. Mit ihren visionären Nocturnes (wie dem berühmten „Le Murmure“), ihren technisch brillanten Konzertetüden und ihren stilprägenden Tänzen wie Mazurken und Polonaisen schuf sie ein neues, emotionales Klavierspiel, das den Stil des jungen Frédéric Chopin maßgeblich prägte. Selbst Johann Wolfgang von Goethe war im Sommer 1823 in Marienbad so hingerissen von ihrem modernen, kraftvollen Spiel, dass er sie ehrfürchtig als „Göttin der Töne“ und „weiblichen Vulkan“ feierte.
Anlässlich der aktuellen Ausstellung „Aus dem Schatten. Katharina Kippenberg und Frauen der Goethezeit“ im Goethe-Museum Düsseldorf rückt dieser Abend das faszinierende Leben und das musikalische Erbe der musikalischen Visionärin ins Rampenlicht – gespiegelt in ihren Briefen, zeitgenössischen Quellen und Auszügen aus Danuta Gwizdalankas Biografie „Der weibliche Vulcan. Die Pianistin und Komponistin Maria Szymanowska “.
Eine Kooperation des Polnischen Instituts Düsseldorf und des Goethe-Museums Düsseldorf.

