Das Polnische Institut Düsseldorf ist Teil des weltweiten Netzwerks von 27 Polnischen Instituten, die von dem Außenministerium der Republik Polen gegründet wurden. Als Einrichtung der culture & public diplomacy fördert es den Dialog zwischen Polen und Deutschen und vermittelt ein modernes, facettenreiches Bild Polens.

Seit seiner Gründung im Jahr 1993 hat sich das Institut zu einem festen Bestandteil der Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen sowie in den benachbarten Bundesländern Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland entwickelt. Als Plattform für Begegnung und Austausch initiiert und realisiert es ein vielfältiges Programm mit Ausstellungen, Konzerten, Filmreihen, Lesungen, Vorträgen, Diskussionen, Bildungsprojekten und Studienreisen. Zugleich arbeitet das Institut eng mit Museen, Hochschulen, Theatern, Festivals und Kultureinrichtungen zusammen und bringt polnische Perspektiven in zahlreiche regionale und überregionale Kulturprojekte ein.

Das Polnische Institut Düsseldorf versteht Kultur als Brücke zwischen Menschen und Gesellschaften. Seine Arbeit greift aktuelle europäische Fragestellungen auf und fördert den Dialog über gemeinsame Geschichte, kulturelle Vielfalt und die Zukunft Europas. Zu den zentralen Themen gehören die europäische Zusammenarbeit, der polnisch-jüdische Dialog sowie die Rolle Polens im mittel- und osteuropäischen Kontext.

Die Tätigkeit des Instituts basiert auf dem Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit vom 17. Juni 1991. Es ist die erste und bis heute einzige Einrichtung ihrer Art in den westdeutschen Bundesländern. Seine Entstehung ist eng mit den demokratischen Umbrüchen in Mittel- und Osteuropa, der Auswirkung von Solidarność und dem Niedergang des Kommunismus nach 1989 verbunden. Das Institut steht für den Anspruch, den deutsch-polnischen Dialog durch Kultur, Bildung und persönliche Begegnungen nachhaltig zu stärken.