13.11.2019 Kunst, Programm

Magda Stawarska-Beavan Close up/Long Shot & CROSS – CUT

Magda Stawarska-Beavans Arbeit konzentriert sich auf die suggestiven und fesselnden Qualitäten des Klangs. Die Künstlerin interessiert sich dafür, wie die Klanglandschaft den Betrachter führt und er unbewusst in die Erinnerung an den Ort eintritt, wie sie die Konstruktion persönlicher Erinnerungen ermöglicht und den Zuhörern die Möglichkeit bietet, einen unbekannten Ort zu erleben.

Die Ausstellung Close up/Long Shot (Polnisches Institut) und die Video-Klang-Installation CROSS – CUT (projektraumMAG3) wirken als Gespräch zwischen Traum und Realität, Wissen und Unwissenheit sowie Zugehörigkeit und Besichtigung.

Das Projekt „Close up/Long Shot“ untersucht die komplexen Prozesse des inneren Zuhörens beim Erleben der Klanglandschaft der Stadt. Diese Anfragen führten zu einer intensiven Reihe kreativer Dialoge mit dem österreichischen Dramatiker Wolfgang Kindermann, der als Antwort auf die Tonaufnahmen eine Reihe von Texten produzierte, die eine Befragung der realen und imaginären Geschichten des Ortes förderten.

Die Video-Klang-Installation „CROSS – CUT“ ergänzt die Ausstellung Close up/Long Shot und bildet eine Untersuchung des Machtkampfes zwischen Bewegung und Standbild sowie inneren Gedanken und beobachteter Handlung. Der gemeldete und imaginierte Text scheint in das akustische Territorium des anderen zu gelangen und präsentiert die Komplexität der europäischen Sprache; der gesprochene deutsche Text wird gleichzeitig mit der englischen Übersetzung gehört, wird aber mit einem polnischen Akzent gesprochen, was einen noch intensiveren Hörprozess erfordert


Ausstellung „Close Up/Long Shot“

Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien

Eröffnung: Mi., 13. November 2019, 19 Uhr

Zu sehen bis 6. 12. 2019

Video-Klang-Installation „CROSS – CUT“

Eröffnung: Do., 14 November 2019, 19 Uhr

projektraumMAG3, Schiffamtsgasse 17, 1020 Wien

Zu sehen bis 13. 12. 2019.


Eintritt/Tickets: Eintritt frei


Ausstellung: Linda Lach. all keys, all times

Die Ausstellung thematisiert in einer inszenierten, scheinbar neutralen und kontrollierten Umgebung die verborgenen Mechanismen von Standardisierung und Systemlogik und untersucht, wie Vereinheitlichung, Modularität und nahtloses Design emotionale sowie historische Bedingungen erzeugen, in denen Warten, Stillstand und subtile Störungen zur strukturellen Erfahrung der Gegenwart werden.
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Gruppenausstellung mit Werken von u.a. Michał Zawada:

Die Ausstellung setzt sich mit einem Universum auseinander, in dem der Mensch nicht mehr im Zentrum steht. In poetisch-surrealistischen Landschaften zeigt sie die Vergänglichkeit des Menschen im Vergleich zu riesigen Zeiträumen (Deep Time) und die unermessliche, oft bedrohliche Größe des Kosmos (Cosmic Horror).
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Europäisches Film Festival 2026 – Filmvorführung: „Bruder“

Von 19. bis 26. Februar findet zum dritten Mal das Europäische Filmfestival statt. Das Festival wird von EUNIC Austria organisiert, der polnische Beitrag ist der Film „Bruder“ („Brat“) von Maciej Sobieszczański.
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