Trotz schwieriger Lage gab es in den Lagern kulturelles Leben, es wurden geheime Kunstabende und Konzerte organisiert.
Die Gefangenen fertigten Skizzen, Postkarten, Gemälde und Skulpturen an, die aus Zahnbürsten oder Holzresten hergestellt wurden. Viele Werke wurden aus ungewöhnlichen Materialien wie Schnüren, Seilen, Kämmen, Brot, Kartoffeln oder Seife hergestellt. Viele Zeichnungen, die das Lagerleben und Porträts von Mitgefangenen darstellen, sind erhalten geblieben. Das kulturelle Leben in den Konzentrationslagern spielte auch eine wichtige Rolle im Überleben der Lagerhölle und in der Bewahrung des Gefühls der Menschlichkeit und war eine Form der Widerstandsbewegung und des Kampfes gegen die umgebende Wirklichkeit.
Ausstellung „Lebensschmerz po polsku“ von Martyna Czech,
Eine Ausstellung über eine gemeinsame europäische Erfahrung der Fragilität – darüber, dass unterhalb verschiedener Sprachen, Mythologien und Narrative dieselbe Frage weiter pulsiert: Wie lebt man in einer Welt, deren Erinnerung schwerer wiegt als die Gegenwart?
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04.2026
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04.2026
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Recruitment for Sound in the Silence 2026
Sound in the Silence is an intercultural remembrance project that brings together young people from different countries to explore history through artistic practice.
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