Karl Littner geb. 15 Jänner 1924 in Oświęcim, gest. 2014 Los Angeles.
Als Sechzehnjähriger wurde er zusammen mit seiner Familie 1940 ins Ghetto von Sosnowitz transportiert. In den Jahren 1941 bis 1943 war er in mehreren Zwangsarbeitslager wie Raupenau-Kotzenau, Hermannsdorf, Groß-Masselwitz oder Grünberg, in denen er als Jugendlicher erbarmungslos ausgebeutet wurde. Weiter wurde Karl Littner in der Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, Groß-Rosen-Fünfteichen und KL Gusen II inhaftiert, wo er in der riesigen unterirdischen Flugzeugfabrik „Bergkristall“ in St. Georgen/Gusen den Holocaust überlebte. Sein Weg nach der Befreiung des KL Gusen II führte ihn mit seiner jungen deutschen Frau Miriam über Straubing und Tel Aviv nach Chicago und schließlich nach Los Angeles, wo er im Jahre 2014 verstarb.
Ausstellung „Lebensschmerz po polsku“ von Martyna Czech,
Eine Ausstellung über eine gemeinsame europäische Erfahrung der Fragilität – darüber, dass unterhalb verschiedener Sprachen, Mythologien und Narrative dieselbe Frage weiter pulsiert: Wie lebt man in einer Welt, deren Erinnerung schwerer wiegt als die Gegenwart?
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Recruitment for Sound in the Silence 2026
Sound in the Silence is an intercultural remembrance project that brings together young people from different countries to explore history through artistic practice.
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