5.05.2020 #RememberGusen, Aktuelles

#RememberGusen

Zwischen 1938 und 1945 waren über 190.000 Menschen aus mehr als 40 verschiedenen Ländern im Konzentrationslager Mauthausen und seinen Außenlagern inhaftiert.

Das Konzentrationslager Mauthausen-Gusen war einer der tragischsten Orte der Vernichtung der Polen. Vertreter der polnischen Intelligenz, Sozialaktivisten, Jugendliche, Priester und nach 1944 auch die Warschauer Aufständischen wurden nach Mauthausen deportiert – vor allem ins KL Gusen. Polen waren die größte nationale Gruppe im Konzentrationslager Mauthausen-Gusen. Dort waren 71.000 Menschen aus 27 Ländern inhaftiert. Schätzungen zufolge wurden im KL Gusen zwischen 27.000 und 35.000 Polen ermordet.

Zehntausende Opfer aus anderen europäischen Ländern starben ebenfalls im Komplex des deutschen KZ-Systems Mauthausen-Gusen: Franzosen, Bürger der Sowjetunion, Spanier, Italiener, Griechen, Serben, Slowenen, Bulgaren, Österreicher, Deutsche, Belgier, Tschechen, Slowaken, Niederländer, Luxemburger, Albaner. Das Lager ist auch ein Ort des Gedenkens an die Opfer des Holocausts, denn unter den Häftlingen befanden sich auch über 6000 polnische und ungarische Juden.

Das Lager Mauthausen-Gusen ist eines der wichtigsten historischen Denkmäler in Europa, ein Ort des polnischen Martyriums und eine Gedenkstätte für die Holocaust-Opfer und Vertreter vieler Nationen.


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