26.01.2024 Literatur, Musik, Programm

Wien – Lemberg – Breslau.  Lebenslinien von Dr. Jakub Forst-Battaglia. Diskussion und Konzert

Der Name Forst-Battaglia ist mit der jüngeren Geschichte Österreichs und Polens untrennbar verbunden. Das Polnische Institut freut sich daher ganz besonders, am 26. Januar zu einem Abend zu Ehren von Botschafter a.D. Dr. Jakub Forst-Battaglia einladen zu dürfen.

Datum und Uhrzeit: Fr., 26. Jänner, 18 Uhr

 

Der Name Forst-Battaglia ist mit der jüngeren Geschichte Österreichs, Polens und vor allem Wiens untrennbar verbunden. Das Polnische Institut freut sich daher ganz besonders, am 26. Januar zu einem Abend zu Ehren von Botschafter a.D. Dr. Jakub Forst-Battaglia einladen zu dürfen.

Dr. Jakub Forst-Battaglia ist ein österreichischer Diplomat, Historiker  und Slawist, der sich auf die Geschichte des mythischen Kulturraums Mitteleuropa spezialisiert und zahlreiche Publikationen zu diesem Thema verfasst hat. Er ist Enkel des berühmten Wiener Historikers, Diplomaten und Literaturkritikers Professor Otto Forst de Battaglia (1889-1965), einer hochverdienten Persönlichkeit  im Grenzbereich zwischen Wissenschaft und Literatur, zwischen Österreich und Polen.   

Dr. Forst-Battaglia hat dem Polnischen Institut und dem Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien zahlreiche  Bände, in erster Linie Poloniken, aus seiner großartigen Büchersammlung geschenkt, u.a. sein Polnisches Wien  sowie ein Werk von Prof. Marek Zybura mit der Korrespondenz seines Großvaters Otto Forst de Battaglia mit polnischen Schriftstellern.

Ihre Teilnahme an diesem Abend, der Erinnerungen und Anekdoten gewidmet sein soll, haben bereits zahlreiche Freunde und Weggefährten dieses Weltbürgers, die ihn im Laufe seines überaus vielfältigen Lebens begleitet haben, zugesagt. Moderiert wird der Abend von Liliana Niesielska, die mit der Familie Forst-Battaglia seit vielen Jahren befreundet ist.

Den musikalischen Rahmen im zweiten Teil des Abends, der auch von Wrocław (Breslau) und Wien inspiriert ist,  bildet der Auftritt der Breslauer Musiker: Michał Marcol (Violine), Aleksandra Kubas-Kruk (Sopran) und Monika Kruk (Klavier), die die erste CD mit Werken von Paul Caro als Hommage a Paul Caro aufgenommen haben. Der Breslauer Komponist Paul Caro (geb. 25. 10. 1859 Wrocław, gest. 23. 06. 1914 ibid.)  setzte sein Musikstudium am Wiener Konservatorium fort, wo er eine Kompositionsausbildung bei Anton Bruckner erhielt. Der Komponist hinterließ ein reiches musikalisches Erbe, das selbst Musikwissenschaftlern und Musiktheoretikern unbekannt war. Das Œuvre  des Komponisten umfasst das gesamte Spektrum der musikalischen Genres, einschließlich einzigartiger Kammermusikwerke.

Programm: 

Paul Caro: Sonate für Violine und Klavier op. 2 und Sonate für Violoncello und Klavier op. 42 

 


Ort: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien

Info und Karten: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: event.wien@instytutpolski.pl

Veranstalter: Polnisches Institut Wien, Botschaft der Republik Polen in Österreich, Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien

Partner: Klub der Professoren am Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien


FOTO WIEN: Romuald Broniarek „One Vision, Parallel

Die Ausstellung präsentiert über 100. Fotografien aus dem Archiv von Romuald Broniarek, einem bedeutenden Bildchronisten des sozialistischen Polen. Sie beleuchtet den Spannungsbogen zwischen offizieller Erzählung und gelebter Realität, den Broniarek mit seiner Kamera dokumentierte.
16 10.2025 30 01.2026 Kunst, Programm

Gruppenausstellung mit Werken von u.a. Michał Zawada:

Die Ausstellung setzt sich mit einem Universum auseinander, in dem der Mensch nicht mehr im Zentrum steht. In poetisch-surrealistischen Landschaften zeigt sie die Vergänglichkeit des Menschen im Vergleich zu riesigen Zeiträumen (Deep Time) und die unermessliche, oft bedrohliche Größe des Kosmos (Cosmic Horror).
06 02.2026 10 05.2026 Kunst, Programm

Europäisches Film Festival 2026: „Bruder“ („Brat“) von

Von 19. bis 26. Februar findet zum dritten Mal das Europäische Filmfestival statt. Das Festival wird von EUNIC Austria organisiert, der polnische Beitrag ist der Film „Bruder“ („Brat“) von Maciej Sobieszczański.
21 02.2026 22 02.2026 Film, Programm