18.06.2026 - 19.06.2026 Geschichte, Programm, Wissen

Wissenschaftliche Konferenz: (Nie)vergessener Wiener Józef Maksymilian Ossoliński (1754–1826).

Die Konferenz zum 200. Todestag von Józef Maksymilian Ossoliński (1748–1826) widmet sich dem Wirken des polnischen Adligen, Gelehrten, Schriftstellers, Historikers, Übersetzers, Sammlers, politischen Akteurs und Gründers des Ossolineums

Datum und Uhrzeit: Do., 18. Juni, bis Fr., 19. Juni
Ort: Tag 1: Österreichische Nationalbibliothek
Ort: Tag 2: Polnisches Institut Wien
Info und Karten, Eintritt frei.
Anmeldung erforderlich:
Für Do., 18. Juni: ossolinski.conference@ossolineum.pl, had-slg@onb.ac.at
Für Fr., 19. Juni: event.wien@instytutpolski.pl

 

Die Konferenz zum 200. Todestag von Józef Maksymilian Ossoliński (1748–1826) widmet sich dem Wirken des polnischen Adligen, Gelehrten, Schriftstellers, Historikers, Übersetzers, Sammlers, politischen Akteurs und Gründers des Ossolineums (Nationales Ossoliński-Institut). Sie beleuchtet seine Bedeutung für die polnische und mitteleuropäische Kultur. In Polen wurde das Jahr 2026 vom Senat offiziell zum „Jahr von Józef Maksymilian Ossoliński“ erklärt, um dessen Lebenswerk zu würdigen.

In Österreich ist Ossoliński trotz seiner hohen Stellung in Wien weitgehend in Vergessenheit geraten. Die Konferenz stellt sein Leben und Werk in den historischen Kontext des Übergangs vom 18. zum 19. Jahrhundert und zeigt seinen Beitrag zu Kultur, Bildung, Literatur und Forschung. Gleichzeitig werden weitere Akteure und Institutionen der Zeit sichtbar gemacht und historische Zusammenhänge anschaulich vermittelt.

Ossoliński gründete das Ossolineum, nach dem Zweiten Weltkrieg nach Wrocław verlegt wurde und bis heute nach seinen Prinzipien arbeitet. Nach den Teilungen Polens trat er in den Dienst der Habsburgermonarchie ein und machte in Wien Karriere als Kulturpolitiker und Intellektueller. Von 1792 an war er Hofbibliothekar der Wiener Hofbibliothek (heute Österreichische Nationalbibliothek), wo er die Bestände neu ordnete und erweiterte.

Thematische Schwerpunkte:

  • Józef Maksymilian Ossoliński – Werk und Leben in Wien
  • Literarisches Schaffen Ossolińskis und weiterer AutorInnen der späten Aufklärung in Mitteleuropa
  • Private Förderung kultureller Institutionen („pro publico bono“) am Übergang 18./19. Jh.
  • Gesellschaftliche und kulturelle Strukturen sowie Sammeln und Bewahren von Kulturgut dieser Epoche

Konferenzsprachen: Polnisch und Deutsch (simultan übersetzt), Englisch (ohne Übersetzung)

 


Veranstalter: Nationales Ossoliński-Institut in Wrocław, Österreichische Nationalbibliothek, Polnisches Institut Wien
Partner: Polnische Akademie der Wissenschaften – Wissenschaftliches Zentrum Wien, Universität Wien, Fakultät für Geschichts- und Kulturwissenschaften, Universität Wrocław, Fakultät für Philologie sowie Fakultät für Geschichts- und Erziehungswissenschaften


V4+ Jazzkonzert in Wien 🗓

Ein außergewöhnliches Konzert zeitgenössischer mitteleuropäischer Musik, bei dem Künstler aus Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn gemeinsam einen kreativen musikalischen Dialog der V4-Region präsentieren.
16 06.2026 Musik, Programm

Ausstellung: Photo | Brut. Feeling Photography von

FOTO ARSENAL WIEN zeigt 150 Arbeiten – unter anderem vom polnischen Künstler Tomasz Machciński – aus der Sammlung Bruno Decharme.
21 05.2026 06 09.2026 Kunst, Programm

Interdisziplinäre Ausstellung: ABOVE THE RIVER AND UNDER

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Erfindung der Fotografie präsentiert die Ausstellung den polnischen Künstler Maciej Markowicz, der mit mobilen Camera-obscura-Installationen poetische, direkt belichtete Farbnegative von alpinen Flusslandschaften schafft und damit einen einzigartigen Dialog zwischen Licht, Zeit, Bewegung, Mensch und Natur eröffnet.
14 04.2026 18 07.2026 Kunst, Programm