9.09.2026 - 16.09.2026 Film, Musik, Programm

21. filmPOLSKA

BERLIN & POTSDAM / Polnisches Filmfestival

Auch in diesem Jahr lädt das größte Festival des polnischen Films außerhalb Polens dazu ein, die Vielfalt des polnischen Kinos zu entdecken – mit aktuellen Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen, Filmgesprächen mit internationalen Gästen, spannenden Sonderprogrammen sowie zahlreichen Begegnungen rund um den polnischen Film. In den kommenden Wochen werden nach und nach erste Einblicke in das Festivalprogramm gegeben.

Eintrittskarten sind ausschließlich in den jeweiligen Festival-Kinos vor Ort oder online auf den Websites der Kinos erhältlich. Die Eintrittspreise richten sich nach den jeweiligen Spielstätten.

⇒ Eröffnung: Chopin. Eine Sonate in Paris
filmPOLSKA Award für Volker Schlöndorff
Wettbewerb
filmPOLSKA Panorama: Extremsituationen
Retrospektive: Mr. X – Andrzej Wajda und seine Produktionsgruppe
filmPOLSKA special: Zwei Herzen. Berlin – Warschau
Pitching: Wajda School New Talents
Workshop „How To Make Your First Film“ mit Agnieszka Smoczyńska
Millennium Docs Against Gravity x filmPOLSKA
filmPOLSKA spezial: Andrzej-Wajda-Jahr 2026
Kunst im Kino: Breathe in, Berlin
filmPOLSKA-Party mit Oramics
Festivalabschluss

 


Eröffnung


Das Festival beginnt international und musikalisch – mit der Deutschland-Premiere des opulenten Biopics „Chopin. Eine Sonate in Paris“ von Michał Kwieciński in Anwesenheit des Regisseurs.

Chopin, Chopin! / Chopin, a Sonata in Paris / Chopin. Eine Sonate in Paris

PL 2025
114 min, OmdU
R: Michał Kwieciński
B: Bartosz Janiszewski
K: Michał Sobociński
S: Piasek & Wójcik
M: Robot Koch
D: Eryk Kulm, Joséphine de la Baume, Victor Meutelet, Lambert Wilson, Theo Grundmann Brechet, Karolina Gruszka, Maja Ostaszewska u. a.

Paris in den Dreißigerjahren des 19. Jahrhunderts. Fryderyk bzw. Frédéric Chopin spielt im Salon Pleyel vor der gehobenen Gesellschaft und gibt pausenlos Klavierstunden, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Die adeligen Damen himmeln ihn an, selbst der König gehört zu seinen Bewunderern. Aber richtig wohl fühlt sich der Pole nur in seinem engsten Freundeskreis, in dem er regelrecht aufblüht.

Wie der polnische Originaltitel „Chopin, Chopin!“ andeutet, geht es in dem opulenten Ausstattungsfilm um zwei Seiten einer historischen Person – die gefeierte öffentliche und im Kontrast dazu die private, deren Liebesbeziehungen scheitern, die vom Verlust der Heimat geplagt ist und deren tödliche Krankheit sich wie ein Schatten über das rauschhafte Leben in den Salons Europas legt.

Michał Kwieciński möchte weder ein Denkmal vergolden noch eine Ikone vom Sockel stoßen. Er pfeift auf millimetergenaue historische Rekonstruktion und biografische Langzeitstudien, sondern greift sich eine Phase aus Chopins Leben heraus, die er in einer der teuersten polnischen Filmproduktionen aller Zeiten rauschhaft vor uns ausbreitet. Dabei schreckt er vor elektronischen Sounds ebenso wenig zurück wie vor rasanten Szenenwechseln und ausufernden Kamerafahrten. Sein wertvollstes Ass im Ärmel ist aber Hauptdarsteller Eryk Kulm, der sich nicht nur mit Schwung in die Stimmungsschwankungen seines Vorbilds wirft, sondern für die Aufnahmen auch selbst in die Tasten gegriffen hat. [Rainer Mende]

09.09. / 18:30 / Filmtheater Colosseum / zu Gast: Michał Kwieciński


filmPOLSKA Award für Volker Schlöndorff


Im Rahmen der Eröffnung wird traditionell wieder der filmPOLSKA Award verliehen. Zu den bisherigen Preisträger*innen gehören u. a. goEAST, das Neiße Film­festival, das Nipkow-Programm, Coco Spezial, Jan Schulz-Ojala, Knut Elstermann, Erika & Ulrich Gregor, Margarete Wach, Artur Brauner, Antoni Komasa-Łazarkiewicz & Mary Komasa sowie das Festival DOK Leipzig.

Volker Schlöndorff

Der Ehrenpreis geht in diesem Jahr an den Regisseur, Drehbuchautor und Produzenten Volker Schlöndorff, der sich u. a. mit seinen Filmen „Die Blechtrommel“ (1979), „Der Unhold“ (1996) und „Strajk. Die Heldin von Danzig“ (2006) um die deutsch-polnischen Beziehungen verdient gemacht hat. Darüber hinaus wird ihm im Andrzej-Wajda-Jahr 2026 auch für sein Engagement für die deutsch-polnischen kulturellen Beziehungen gedankt – u. a. durch seine langjährige Freundschaft mit dem polnischen Star-Regisseur, seine Lehrtätigkeit an der Wajda School in Warschau sowie seine Einführungen zu Vorführungen von Wajdas Filmen in Deutschland.

09.09. / 18:30 / Filmtheater Colosseum / zu Gast: Volker Schlöndorff


Wettbewerb


Im obligatorischen Wettbewerb wählen die Jury-Mitglieder Sarah Miro Fischer, Lisa Nawrocki und Rūta Švedkauskaitė unter sieben Arbeiten von Nachwuchs-Regisseur*innen den besten Film dieses Jahrgangs. Um den Preis bewerben sich das paradokumentarische Immigrations-Drama „Capo“ von Robert Kwilman, der Dokumentarfilm „Kinder des Staubs“ von Weronika Mliczewska, in dem ein Vietnamese seine US-amerikanischen Familie kennenlernt, die bildgewaltige Arthouse-Kriegs-Dystopie „Königreich“ von Michał Ciechomski, die Coming-of-Age-Komödie „LARP“ von Kordian Kądziela über einen jungen Rollenspieler in Liebes- und Lebenskrisen, der einfühlsame Dokumentarfilm „The Town That Drove Away“ von Natalia Pietsch und Grzegorz Piekarski über die Bewohner*innen einer kurdischen Stadt, die vollständig umziehen muss, das psychologisch dichte urbane Generationen-Porträt „Es gibt keine Geister in der Wohnung in der Guten Straße“ von Emi Buchwald und der stilistisch ausgefeilte Dokumentarfilm „Silver“ von Natalia Koniarz über die Schattenseiten der Weltwirtschaft am Beispiel der bolivianischen Bergbau-Stadt Potosí.

Die Filme:

Capo / Permit von Robert Kwilman
Dziecko z pyłu / Child of Dust / Kinder des Staubs von Weronika Mliczewska
Królestwo / Kingdom / Königreich von Michał Ciechomski
LARP. Miłość, trolle i inne questy / LARP von Kordian Kądziela
Miasto, które wyjechało / The Town That Drove Away von Natalia Pietsch & Grzegorz Piekarski
Nie ma duchów w mieszkaniu na Dobrej / No Ghosts On Good Street / Es gibt keine Geister in der Wohnung in der Guten Straße von Emi Buchwald
Silver von Natalia Koniarz

Weronika Mliczewska: Dziecko z pyłu / Kinder des Staubs


filmPOLSKA Panorama: Extremsituationen


Das diesjährige Panorama „Extremsituationen“ zeigt in sechs aktuellen Filmen Protagonist*innen, die mit Herausforderungen zurechtkommen müssen, um nicht unter die Räder zu kommen. Gezeigt werden neben dem Eröffnungsfilm „Chopin. Eine Sonate in Paris“ von Michał Kwieciński das Sozialdrama „Der Bruder“ von Maciej Sobieszczański über den Kampf eines jungen Judoka gegen seine prekären Lebensverhältnisse, die Robert-Walser-Verfilmung „Ein Mann für alles“ von Anna und Wilhelm Sasnal über den Angestellten eines zwielichtigen Familienunternehmens, das düstere Drama „Home Sweet Home“ von Wojciech Smarzowski über häusliche Gewalt gegen Frauen, die Feel-Good-Sozialstudie „The Altar Boys“ von Piotr Domalewski über ein Teenie-Quartett, das  auf eigene Faust für Gerechtigkeit sorgt, und die Olga-Tokarczuk-Adaption „Winter im Zeichen der Krähe“ von Kasia Adamik, in dem eine englische Professorin 1981 in die Wirren des Kriegsrechts gerät.

Die Filme:

Brat / Brother / Der Bruder von Maciej Sobieszczański
Chopin, Chopin / Chopin. Eine Sonate in Paris
von Michał Kwieciński
Człowiek do wszystkiego / The Assistant / Ein Mann für alles
von Wilhelm & Anna Sasnal
Dom Dobry / Home Sweet Home
von Wojciech Smarzowski
Ministranci / The Altar Boys
von Piotr Domalewski
Zima pod znakiem wrony / Winter of the Crow / Winter im Zeichen der Krähe
von Kasia Adamik

Piotr Domalewski: Ministranci / The Altar Boys (Łukasz Bąk)


Retrospektive: Mr. X – Andrzej Wajda und seine Produktionsgruppe


Wenn ein Staat, etwa aus Angst vor Kritik, darüber entscheidet, welche Kunst entstehen und gezeigt werden darf, bleiben den Künstler*innen nur wenige Überlebensstrategien. Sie können Rädchen der Propagandamaschinerie werden oder im Verborgenen arbeiten und auf bessere Zeiten hoffen. Oder sie setzen ihre Karriere aufs Spiel und wehren sich gegen die Zumutungen der politischen Realität. Andrzej Wajda, einer der wichtigsten polnischen Regisseure, entschied sich für diesen dritten Weg. Er war nicht nur kritischer Film- und Theaterregisseur, sondern engagierte sich auch als künstlerischer Leiter der Produktionsgruppe „X“ – und wurde so Mentor für Künstler*innen der nächsten Generation.

Die Idee, die polnische Filmbranche in Produktionsgruppen (zespoły filmowe) aufzuteilen, entstand 1957 nach Stalins Tod während einer politischen Tauwetterperiode. Die Arbeit in Teams sollte die Kreativität der Filmemacher*innen und den Austausch untereinander fördern. Absolvent*innen der Filmhochschule trafen hier auf erfahrene, ältere Filmemacher*innen, die sie dabei unterstützten, eine eigene künstlerische Sprache zu entwickeln.

Unter diesen Arbeitsgemeinschaften besaß die 1972 gegründete Produktionsgruppe „X“ ein besonderes Profil. Ihr künstlerischer Leiter war Andrzej Wajda, Barbara Pec-Ślesicka arbeitete als Produktionsleiterin, die dramaturgische Leitung oblag Bolesław Michałek. Unter ihrer Ägide entstanden die ersten Filme von Regisseur*innen wie Agnieszka Holland, Feliks Falk, Janusz Zaorski, Ryszard Bugajski oder Jerzy Domaradzki, die ein soziale wie politische Verhältnisse kritisierendes „Kino der moralischen Unruhe“ mitprägten. Ihr politisches Engagement sowie sich verschärfende soziale Krisen und der Erfolg der Solidarność-Bewegung führten allerdings dazu, dass die Produktionsgruppe „X“ bereits 1983 aufgelöst wurde.

Die Retrospektive widmet sich neben dem Regisseur Wajda vor allem dem künstlerischen Leiter von „X“, der in elf Jahren über 80 Filmprojekte mitproduziert und teils gegen erheblichen politischen Widerstand durchgesetzt hat. Von psychedelischen Literaturverfilmungen über metaphorische Historiendramen bis hin zu Moralstücken: Wajda beschritt mit „X“ ganz unterschiedliche Wege, die seismografisch die polnische Gegenwart erfassten und sie so festhielten, dass sowohl Pol*innen als auch das Ausland ihre Brisanz erkannten. [Bartek Tesarz / Übersetzung: Rainer Mende)

Andrzej Wajda bei den Dreharbeiten zu „Ziemia obiecana / Das gelobte Land“

 

Die Filme:

Człowiek z marmuru / Man of Marble von Andrzej Wajda
Człowiek z żelaza / Man of Iron / Der Mann aus Eisen
von Andrzej Wajda
Gorączka / Fever
von Agnieszka Holland
Danton
von Andrzej Wajda
Diabeł / The Devil
von Andrzej Żuławski
Dyrygent / The Orchestra Conductor / Der Dirigent
von Andrzej Wajda
Kobieta samotna / A Woman Alone
von Agnieszka Holland
Matka Królów / The Mother of Kings
von Janusz Zaorski
Przesłuchanie / Interrogation / Verhör einer Frau
von Ryszard Bugajski
Wesele / The Wedding / Die Hochzeit
von Andrzej Wajda

 


filmPOLSKA special: Zwei Herzen. Berlin – Warschau


Ein filmPOLSKA special nimmt unter dem Titel „Zwei Herzen. Berlin – Warschau“ das 35-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen den Hauptstädten Deutschlands und Polens zum Anlass, um in drei aktuellen Spielfilmen ein an- und aufregendes Panorama der polnischen Hauptstadt zu entfalten. Dreh- und Angelpunkte sind dabei ebenfalls Beziehungen und Partnerschaften. In Pete Ohs Low-Budget-Produktion „Erupcja“ wird der Verlobungstrip eines Londoner Paars durch einer Warschauer Liebschaft aus früheren Zeiten gestört. Im Drama „Tell Me What You Feel“ von Łukasz Ronduda prallen in einer Beziehung zweier Künstler*innen neben Stadt und Land auch soziale Differenzen aufeinander. Die bild- und tongewaltige Boy-Meets-Girl-Geschichte „Photosensitive. Das Licht in deinen Augen“ von Tadeusz Śliwa thematisiert wiederum das Großstadtleben mit körperlichen Beeinträchtigungen und dreht dabei das Klischee vom starken und schwachen Geschlecht auf links.

Die Filme:

Erupcja von Pete Ohs
Powiedz mi, co czujesz / Tell Me What You Feel von Łukasz Ronduda
Światłoczuła / Photosensitive. Das Licht in deinen Augen von Tadeusz Śliwa

Łukasz Ronduda: Powiedz mi, co czujesz / Tell Me What You Feel


Pitching: Wajda School New Talents


Mit dem Pitching „Wajda School New Talents“ geht das Festival neue Wege. Junge polnische Filmemacher*innen präsentieren potenziellen ausländischen Partner*innen, Produzent*innen und Koproduzent*innen ihre aktuellen Projekte aus den Bereichen Spiel- und Dokumentarfilm. Das Pitching ist Teil des internationalen Programms der Wajda School (2002 von Andrzej Wajda und Wojciech Marczewski in Warschau gegründet) zum Wajda-Jahr 2026.


Workshop „How To Make Your First Film – From Idea To Premiere“ mit Agnieszka Smoczyńska


This practical workshop, led by acclaimed Polish director Agnieszka Smoczyńska, is designed for aspiring filmmakers developing their first feature film. Participants are invited to bring an original film idea, which will serve as the starting point for the workshop. Drawing on examples from her own films, she will guide participants through the creative and production process of bringing a project from the concept to the screen. Together, the group will develop selected ideas while exploring the key stages of filmmaking.

Agnieszka Smoczynska © Zuza Krajewska)

Workshop language is English, the workshop size is limited to 12 participants and it is free of charge. More information You find  here.

If You would like to participate in the three-day-workshop, please send a treatment of your feature film idea (2 pages A4 max) by email to filmpolskaworkshop@gmail.com. The application deadline is August 20th, 2026.

10.–12.09.2026 / Potsdam / Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF


Millennium Docs Against Gravity x filmPOLSKA


Gastfestival ist in diesem Jahr Millennium Docs Against Gravity. In zwei Jahrzehnten ist das Festival rasant gewachsen und hat sich zu einem der wichtigsten Treffpunkte für die Dokumentarfilm-Branche in Europa entwickelt. Nach anfänglichen Vorführungen ausschließlich in der Hauptstadt findet das Festival nun gleichzeitig in Warschau, Wrocław, Gdynia, Lublin, Bydgoszcz, Katowice und Poznań statt. Vor fünf Jahren wurde das Festival zudem um ein Branchenprogramm erweitert – MDAG Industry zieht Jahr für Jahr immer mehr Vertreter*innen der Filmbranche an. Aus seinem diesjährigen Programm zeigt das Festival den Dokumentarfilm „Zaufaj mi / Trust me“ von Joanna Ratajczak.

Joanna Ratajczak: Zaufaj mi / Trust me


filmPOLSKA spezial: Andrzej-Wajda-Jahr 2026


Am 6. März 2026 wäre Andrzej Wajda 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hat der Senat der Republik Polen am 14. Mai 2025 das Jahr 2026 offiziell als „Andrzej-Wajda-Jahr“ ausgerufen. Wajda gilt als Regisseur, der mit seinen Filmen in die polnische Geschichte eingreifen wollte, indem er Asche, Verbitterung und historische Qualen in Filme verwandelte, die wie Diamanten glänzten – und als ein Künstler, der sich bis zum Ende für Freiheit und Demokratie in Polen engagierte. Im Programm des Polnischen Instituts sind Wajdas Filme Dauergäste – in diesem Jahr wurden bereits „Der Kanal“ (1957), „Das gelobte Land“ (1975) und „Korczak“ (1990) gezeigt. Im Rahmen einer Sondervorführung zum Wajda-Jahr zeigt filmPOLSKA mit dem Kriegsdrama „Katyń / Das Massaker von Katyn“ (2007) einen seiner letzten und persönlichsten Filme.

Andrzej Wajda: Katyń / Das Massaker von Katyn © Monika Skrzypczak / FabrykaObrazu.com


Kunst im Kino: Breathe in, Berlin


Mit der von Anna Baumgart initiierten Reihe „Kunst im Kino“ würdigt filmPOLSKA seit einigen Jahren Künstler*innen, die auch filmisch aktiv sind, sowie Filmemacher*innen, die sich im Kunstbereich einen Namen gemacht haben. In diesem Jahr thematisiert die Gastkuratorin Maj Smoszna unter dem Titel „Breathe in, Berlin“ Aspekte des Atems: vom Verlust der Stimme, Reflexion über die Stille und Gesang bis hin zum Atem als Ausdruck des Widerstands und der emotionalen Verbindung zwischen Menschen in Filmarbeiten von Bogna Burska, Daniel Kotowski, Gosia Lehman, Filipka Rutkowska, Agata Siniarska & Diego Agulló. Ergänzt werden sie durch eine Performance von Agata Siniarska, Ilja Subkoff & ratmilk.

Agata Siniarska & Diego Agulló: Breathless


filmPOLSKA-Party mit Oramics


Nicht fehlen darf natürlich die obligatorische filmPOLSKA-Party. Die 2017 gegründete feministische Künstler*innenplattform Oramics ist mit den DJs Halina World (House) & Monster (Techno/Trance) zu Gast. Das Kollektiv fördert sowohl Frauen als auch queere und nicht-binäre Menschen in der elektronischen Musikszene. Gemeinsam mit zwei Oramics-Künstlerinnen aus Warschau werden die in der Ukraine geborene und in Berlin lebende Musiker*innen Sasha Senkin alias DJ nuarrrrr und Ksenia Kudryavets alias DJ Ksenia K die Tanzfläche beschallen.


Festivalabschluss


Zum Abschluss der Jubiläums-Ausgabe von filmPOLSKA wird es noch einmal feierlich. Traditionell wird vor der letzten Vorführung der Siegerfilm des filmPOLSKA-Wettbewerbs bekanntgegeben und erklärt, womit er die Fachjury überzeugen konnte. Als Höhe- und Schlusspunkt von filmPOLSKA folgt zum „Andrzej-Wajda-Jahr“ mit „Polowanie na muchy / Hunting Flies“ (1969) ein weiterer, in Deutschland weniger bekannter Klassiker des Meisterregisseurs, der die Ästhetik und das Lebensgefühl der späten Sechzigerjahre einfängt. Anschließend gibt es ein Get Together mit dem filmPOLSKA-Team.

Andrzej Wajda: Polowanie na muchy / Hunting Flies

 


 

Veranstalter: Polnisches Institut Berlin, filmPOLSKA

Unterstützer: Adam-Mickiewicz-Institut, Polski Instytut Sztuki Filmowej / Polish Film Institute, Ministerium für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen aus dem Fond für Kulturförderung

Kooperationspartner: Cineville, Deutsches Historisches Museum / Zeughauskino, FilmFestival Cottbus, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Millenium Docs Against Gravity, Mokry Nos Psa, Polish Filmmakers Association, Topographie des Terrors, Wajda School & Studio

Medienpartner: Berliner Filmfestivals, Cosmo, Filmlöwin, Fluxfm, Indiekino & Cinematic Berlin, radio3, RAUSGEGANGEN, taz, The Berliner

Das Festival wird organisiert mit finanzieller Unterstützung des Adam-Mickiewicz-Instituts, des Polnischen Filminstituts / Polski Instytut Sztuki Filmowej und des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen aus dem Fond für Kulturförderung.

Das Adam-Mickiewicz-Institut ist eine staatliche Kultureinrichtung und wurde im Jahr 2000 gegründet. Ziel des Instituts ist es, auf der ganzen Welt anhaltendes Interesse für die polnische Kultur zu wecken. Es wird entsprechend den Leitlinien der polnischen Außenpolitik in Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern im internationalen Austausch sowie im Dialog mit dem Publikum umgesetzt. Bis zum Jahr 2023 führte das Institut in über 70 Ländern auf sechs Kontinenten Projekte durch. Organisator des Adam-Mickiewicz-Instituts ist das Ministerium für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen.


Orte: versch. Orte in Berlin und Potsdam

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Scheduled ical Google outlook Film Musik Programm

filmPOLSKA – Kunst im Kino: Breathe in,

BERLIN / 19:00 / Videoarbeiten und Performance zu Aspekten des Atems
15 09.2026 Film, Programm, Spezial, Theater

filmPOLSKA-Festivalabschluss: Hunting Flies 🗓

BERLIN / 18:30 / Special Screening zum Andrzej-Wajda-Jahr 2026 mit Preisverleihung & Get Together
16 09.2026 Film, Programm, Spezial, Vortrag

Cisza nocna / Night Silence 🗓

FRANKFURT (ODER) / 20:00 / Horrrorfilm von Bartosz M. Kowalski zum Viadrinicum 2026
27 08.2026 Film, Programm