22.09.2026 Programmarchiv

Kulturgutschutz im Weimarer Dreieck

BERLIN / 09:30–16:00 / Konferenz in der Staatsbibliothek

Der Umgang mit Kulturerbe und Kulturgütern angesichts des Kriegs auf dem europäischen Kontinent, des fortschreitenden Klimawandels, der allgegenwärtigen Desinformation und verschiedener aufeinanderfolgender Krisen wird Thema der deutsch-französisch-polnischen Konferenz.

Kultur ist ein zentraler Bestandteil gesellschaftlicher Identität und gehört neben Sicherheit, Wirtschaft und Politik zu den tragenden Säulen einer Gesellschaft. Aktuelle Bedrohungen zeigen, wie wichtig es ist, Kulturgüter aufzubewahren, Kulturerbe zu schützen und kulturelle Entwicklung zu ermöglichen. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden und den Schutz des Kulturerbes nachhaltig zu gewährleisten, bedarf es Allianzen auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Wie können Kulturgüter sowohl in Friedenzeiten als auch in Ausnahme- und Extremsituationen geschützt werden? Mit dieser Veranstaltung will die Stiftung Genshagen zusammen mit ihren Partnerinstitutionen das Thema des Kulturgutschutzes aufgreifen und die Perspektiven unserer Nachbarländer einbeziehen und lädt gemeinsam mit ihren Partnern zu einer trilateralen Fachkonferenz ein. In Diskussionsrunden und Impulsvorträgen treten Expert*innen aus Deutschland, Frankreich und Polen in den fachlichen Austausch.

An der Konferenz nehmen u.a. Jan Tombiński (Botschafter der Republik Polen, Chargé d‘affaires a. i.), Katarzyna Sitko (Direktorin des Polnischen Instituts Berlin, Katarzyna Góralczyk (Beauftragte des Ministers für Kultur und Nationales Erbe für die Ausarbeitung und Umsetzung des nationalen Plans zum Schutz von Kulturgütern im Kriegsfall), Dr. Paulina Florjanowicz (Direktorin des Nationalen Instituts für Museen) und Michał Krasucki (Direktor des Nationalen Instituts für Kulturerbe) teil.

Programm (Auszug):

Zum Status Quo Kulturgutschutz in Deutschland (Diskussion)

Ressortsübergreifende Kooperationen und Schulungen (Vortrag)

Lokale Zusammenarbeit und Notfallpläne im Katastrophenfall (Diskussion)

Vor welchen neuen Herausforderungen stehen Museen heute? (Vortrag)

Digitalisierungsstrategien für aktuelle Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Schutz des Kulturerbes (Diskussion)

Welche Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beim Schutz von Kulturgütern (Krieg, Klimakrise, Brand, Raub) gibt es im Weimarer Dreieck? (Diskussion)


Die Konferenz wird simultan Deutsch, Französisch und Polnisch gedolmetscht.

Anmeldung bis zum 13. September über das Online-Formular.


Veranstalter: Stiftung Genshagen, Institut français; Polnisches Institut Berlin; Kulturstiftung der Länder; Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

Programm als PDF (1,3 MB)
Info: stiftung-genshagen.de/veranstaltungen/veranstaltungen-2026/kuku/kulturgutschutz-im-weimarer-dreieck
Eintritt: frei
Ort: Staatsbibliothek, Unter den Linden 8, 10117 Berlin




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