Das FilmFestival Cottbus ist eines der weltweit führenden Festivals, wenn es um das aktuelle Filmschaffen in Mittel- und Osteuropa geht. Viele Filme feiern in Cottbus ihre internationale, deutsche oder sogar weltweit erste Aufführung. Nach fast jedem Film gibt es Gespräche mit den anwesenden Regisseur*innen, Produzent*innen und Schauspieler*innen. Eingebettet in das FFC findet November auch wieder der Co-Produktionsmarkt connecting cottbus statt, einer der ältesten und erfolgreichsten Koproduktionsmärkte Europas.
Im Zentrum des Festivals stehen drei Wettbewerbe. Von einer international besetzten Festivaljury wird der beste Spielfilm gekürt, außerdem die beste Regieleistung und die beste darstellerische Einzelleistung. Den besten Kurzfilm sowie den Spezialpreis in dieser Kategorie prämiert ebenfalls eine hochkarätig besetzte Jury. Ein Hauptpreis wird ebenfalls im U18-Wettbewerb Jugendfilm vergeben. Neben den Preisgeldern gibt es die begehrte gläserne „Lubina“, gleichermaßen Preisskulptur wie Symbol des FFC. Der sorbische Mädchenname bedeutet übersetzt „die Liebreizende“. Darüber hinaus gibt es weitere Sektionen, Premieren, Gespräche, Partys und Konzerte.
Im Rahmen des FilmFestival Cottbus findet connecting cottbus (coco) statt, ein Ost-West-Koproduktionsmarkt und eine Networking-Plattform mit Schwerpunkt auf osteuropäisches Kino. Wir präsentieren einem Fachpublikum aus erfahrenen Produzenten, Redakteuren, Weltvertrieben, Verleihern und Finanziers 13 Spielfilmprojekte in Entwicklung und sechs Works-in-Progress. Ein Rahmenprogramm greift aktuelle Trends und Herausforderungen der Filmbranche auf und bietet reichlich Gelegenheit zum Networking.
Am 6. März jährte sich zum 100. Mal der Geburtstag des polnischen Kult-Regisseurs Andrzej Wajda. Seine Filme, in denen er sich, stets am Puls der Zeit, mit polnischer, mit europäischer Identität auseinandersetzte, gehören zu den „Must-sees“ des internationalen Kinos. Sie beschreiben, wie sich Krieg und Frühkapitalismus, Totalitarismus und Freiheitsdrang in der Seele Europas festgesetzt haben – mit Bildern, die im Kopf bleiben. Schwere Themen leicht inszeniert, und leicht Inszeniertes mit Tiefgang – Wajdas umfangreiches filmisches Erbe macht vor, wie man’s macht. In Polen wurde 2026 zum Wajda-Jahr ausgerufen, das FFC fragt nach der Bedeutung seines Werks, seiner künstlerischen und inhaltlichen Ansätze, mit denen er wesentlich das polnische „Kino der moralischen Unruhe“ mitprägte. Nach einem polnisch-deutschen Kurzfilmprogramm mit Filmen der von ihm mitbegründeten Wajda School und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF diskutieren Filmstudierende aus beiden Ländern mit Expertinnen und Experten aus beiden Ländern über die Bedeutung von Wajdas Erbe für ihre filmische Arbeit. Die Reihe „Don’t Call Me Vintage – Wajda und die (Be)Deutung seines filmischen Erbes“ wird gefördert von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und unterstützt vom Adam-Mickiewicz-Institut, Hauptpartner ist die Wajda School Warschau. Die Filmauswahl wurde im Rahmen des Kurses „Film as a cultural heritage: Transnational Perspectives. A Study Project in Cooperation with the FilmFestival Cottbus“ der World Heritage Studies an der BTU Cottbus-Senftenberg getroffen.
Programm (Auswahl):
Mi / 04.11. / 10:00 / Glad-House / dt. Fassung
Kids im Kino
Laimīgie / Der magische Dschungel
R: Edmunds Jansons, LV/PL/CZ 2025, 72 min
Die neunjährige Zizi stürzt sich in ein Abenteuer, um im Regenwald Venezuelas ihren kleinen Bruder Leo wiederzufinden. Dabei helfen ihr wilde Tiere, ein indigener Junge sowie mystische Kreaturen, die Natur neu zu entdecken und den Weg zurück nach Hause zu finden.
Mi / 04.11. / 20:45 / Glad-House / OmeU + dt. Übersetzung
Spectrum
Swornegacie / How To Survive The Summer Holidays
R: Michał Grzybowski, PL 2026, 79 min
Was Sie schon immer über Campingurlaube wussten, sich aber nie zu sagen trauten: Erst herrscht Langeweile, dann Misstrauen. Das Animationsprogramm ist öde, Ehen kriseln, die Kinder erzählen blutigere Horrorgeschichten als erlaubt, dumpfe Anmache führt ins Nichts, und irgendwer wird immer zum Buhmann. Ein Sommer an der kaschubischen Seenplatte. Latent gereizt.
Do / 05.11. / 13:00 / Glad-House / OmeU + dt. Übersetzung
Don’t Call Me Vintage – Wajda und die (Be)Deutung seines filmischen Erbes
Ziemia obiecana / Promised Land
R: Andrzej Wajda, PL 1975, 179 min
Die Industrialisierung nimmt Fahrt auf, Vermögen entstehen und zerfallen über Nacht. In Łódź setzen drei Freunde – ein polnischer Adliger, ein deutscher Erbe und ein jüdischer Geschäftsmann – alles auf den Bau einer eigenen Textilfabrik. Messerscharfe Kapitalismuskritik und eines der gefeiertsten Werke Wajdas, das ihm seine erste Oscar-Nominierung einbrachte.
Do / 05.11. / 14:00 / Weltspiegel 2 / Omd + eU
Cottbus Masters
Apsilankymas namuose / Back To The Family
R: Šarūnas Bartas, LT/FR/LV/PL 2025, 91 min
Postsozialistische Provinz: tristes Land, porengegerbte Gesichter. Jahrzehntelange Enttäuschungen weggetrunken, weggeschwiegen und weggeschimpft. Simona, die hier vor einigen Jahren weggegangen ist, kommt zurück, weil ihre geliebte Großmutter im Sterben liegt. Doch zu Hause ist alles beim Alten geblieben. Ein Sittenbild des Stillstands, auf Augenhöhe mit seinen Figuren.
Do / 05.11. / 16:30 / Glad-House / OmeU + dt. Übersetzung
Spectrum
Przez ścianę / Through The Wall
R: Maciej Sobieszczański, PL 2026, 112 min
Im November 1947 verlieben sich zwei Menschen in einem stalinistischen Gefängnis in Warschau, ohne einander je gesehen zu haben. Per Morsezeichen, Wand an Wand. Sieben Jahre später heiraten sie – im selben Gefängnis, in dem sie sich zum ersten Mal trafen. Nach einer wahren Begebenheit.
Do / 05.11. / 20:45 / Glad-House / OmeU + dt. Übersetzung
Cottbus Masters
Zamach na papieża / Operation Pope
R: Władysław Pasikowski, PL 2025, 123 min
Rom, 13. Mai 1981. Ein Schuss auf den Papst. Ein Attentatsversuch, der die Welt erschüttert – und bis heute Fragen offenlässt. Władysław Pasikowski, Polens Meister des Genrefilms, spekuliert: Was, wenn eine sowjetisch gesteuerte Verschwörung dahintersteckte? Was, wenn ein todkranker Geheimdienstagent der letzte Zeuge sein sollte – und es nie wurde? Präsentiert vom Kozzi Film Festival.
Fr / 06.11. / 10:30 / Weltspiegel 3 / Omd + eU
Close-Up: Latvia
Ulya
R: Viesturs Kairišs, LV/PL/EE/LT 2026, 102 min
Ein Hof am Ende der Welt. Ein Mädchen, fast zwei Meter groß. Uljana Semjonova wird aus ihrer altgläubigen Gemeinde in die Welt des sowjetischen Basketballs gezerrt. Bald soll sie nach Leningrad. Trotz, Unsicherheit, Widerstand. Eine Karriere unter Beobachtung.
Fr / 06.11. / 13:00 / Glad-House / OmeU + dt. Übersetzung
Don’t Call Me Vintage – Wajda und die (Be)Deutung seines filmischen Erbes
Krajobraz po bitwie / Landscape After The Battle
R: Andrzej Wajda, PL 1970, 109 min
Der Stacheldraht ist geblieben, das Konzentrationslager jetzt eine Sammelstelle für Displaced Persons. Dahinter wartet der junge Intellektuelle Tadeusz, gezeichnet vom überstandenen Terror. Dann trifft er Nina, eine junge Jüdin. Sie will mit ihm fort – er zögert, wieder zu fühlen. Über den Preis des Überlebens, nach Erzählungen des KZ-Überlebenden Tadeusz Borowski.
Fr / 06.11. / 13:15 / Weltspiegel 3 / Omd + eU
Cottbus Masters
Apsilankymas namuose / Back To The Family
R: Šarūnas Bartas, LT/FR/LV/PL 2025, 91 min
Fr / 06.11. / 15:30 / Obenkino / OmeU
Spectrum
Przez ścianę / Through The Wall
R: Maciej Sobieszczański, PL 2026, 112 min
Fr / 06.11. / 16:00 / Glad-House / OmeU + dt. Übersetzung
EcoEast
Potopa / Flood
R: Martin Gonda, SK/CZ/BE/PL 2025, 103 min
Mara träumt vom Fliegen. Vom Tal aus hat sie die Segelflieger beobachtet, und seitdem steht fest: Sie will Pilotin werden, will weg aus Ruské, weg aus dem Leben, das ihr Vater für sie vorgesehen hat. Der ist Ruthene, Bauer, Witwer – und will nicht, dass seine Tochter geht. Ihr Konflikt ist alt, ihr Schauplatz aber hat ein Ablaufdatum: Das Starina-Tal, wo sie leben, soll geflutet werden.
Fr / 06.11. / 19:00 / Weltspiegel 1 / Omd + eU
Wettbewerb Kurzfilm
u.a. Spiritus Sanctus
R: Michał Toczek, PL 2026, 15 min
Papstbesuch mit Promille-Problem: Als Johannes Paul II. 1999 Polen besucht, gilt Alkoholverbot. Blöd, denn Bogdan braucht dringend Wodka. Eine metaphysische Odyssee auf der Suche nach dem Spiritus – heilig wie hochprozentig.
Fr / 06.11. / 21:00 / Weltspiegel 2 / Omd + eU
Wettbewerb Spielfilm
Cudze rzeczy / What Belongs To Others
R: Grzegorz Dębowski, PL 2026, 104 min
Leichenfund statt Beutezug: Kasia räumt Plattenbauwohnungen leer, bis sie den toten Piotr findet – und sein Leben kapert. Was als dreister Geldbetrug beginnt, wird zur Spurensuche durch die Reste einer zerfallenen Familie im neuen Polen.
Sa / 07.11. / 10:00 / Glad-House / dt. Fassung
Kids im Kino
Laimīgie / Der magische Dschungel
R: Edmunds Jansons, LV/PL/CZ 2025, 72 min
Die neunjährige Zizi stürzt sich in ein Abenteuer, um im Regenwald Venezuelas ihren kleinen Bruder Leo wiederzufinden. Dabei helfen ihr wilde Tiere, ein indigener Junge sowie mystische Kreaturen, die Natur neu zu entdecken und den Weg zurück nach Hause zu finden.
Sa / 07.11. / 12:00 / Kammerbühne / OmeU + dt. Übersetzung
Don’t Call Me Vintage – Wajda und die (Be)Deutung seines filmischen Erbes
Tracing Wajda: Polnisch-deutsches Kurzfilmprogramm
Fünf Filme, 117 min
Vom bösen Blick / Eyes Won’t See
R: Yann Rehberg, DE 2026, 29 min
Ein Jugendlicher stirbt. Ein befreundeter Kollege gerät unter Verdacht. Und Luca, Sozialarbeiterin, steht plötzlich zwischen Vertrauen und Verantwortung. Ein Film darüber, wann Zweifel toxisch wird – und wen er zuerst trifft.
Na żywo / Live
R: Mara Tamkovich, PL 2023, 13 min
Während die Staatsmacht auf den Minsker Straßen gewaltvoll gegen die Protestierenden vorgeht, berichten zwei Journalistinnen live aus der Küche einer Privatwohnung. Doch die Zeit scheint gegen sie zu arbeiten.
Ela – szkice na pożegnanie / Ela – Skizzen zum Abschied
R: Oliver Adam Kusio, D 2017, 26 min
Ela lebt in der westpolnischen Provinz, arbeitet nachts in einer Industriewäscherei und spart auf ein Ticket in den Westen. Ihr Freund Jakub zahlt mit, obwohl er ihren Traum nicht teilt. Ein Film über die Last des Augenblicks, die zähe Hoffnung auf mehr – und die leise Ahnung, dass es woanders auch nicht besser wird als jetzt und hier.
Stymulanty & empatogeny / Stimulants & Empathogens
R: Mateusz Pacewicz, PL 2024, 24 min
Der Teenager Antek ist verliebt – in Dima, den gleichaltrigen Ukrainer, der ihm Drogen liefert. Als die Eltern unerwartet auftauchen, wird aus dem geplanten Techtelmechtel ein Wohnzimmerabend mit bestem Whiskey, Toasts auf die Ukraine und Mitgefühl von oben herab. Eine schwarze Komödie über das, was alle wissen – und keiner sagt.
Urodziny / Birthday
R: Maciej Sobieszczański, PL 2011, 25 min
Der Arzt Szymon hat alles: Freundin, Auto, verpfändete Wohnung – und das dumpfe Gefühl, dass es so nicht weitergeht. Der 60. Geburtstag seines Vaters wird zur Abrechnung mit einem Mann, der einmal ein Vorbild war, jetzt nur noch ein Abglanz davon ist. Und mit der Angst, nach dieser Begegnung auch die eigene Zukunft schon zu kennen.
Sa / 07.11. / 14:15 / Kammerbühne / in englischer Sprache
Don’t Call Me Vintage – Wajda und die (Be)Deutung seines filmischen Erbes
Talk: Was bedeutet Andrzej Wajdas Erbe heute?
Andrzej Wajda gehört zu den einflussreichsten polnischen und europäischen Regisseuren. Seine Filme, in denen er – künstlerisch und inhaltlich stets am Puls der Zeit – die Verzahnung relevanter persönlicher, historischer und gesellschaftlicher Fragestellungen verhandelte, sind bis heute nicht gealtert. Filmexpert*innen sowie mit Filmstudierende und Ehemalige der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und der von Wajda mitgegründeten Warschauer Wajda School sprechen darüber, was sein filmisches Erbe für die heutige internationale Filmlandschaft bedeutet.
Teilnehmende: Maciej Sobieszczański (Regisseur & Dozent), Mara Tamkovich (Regisseurin), Filip Marczewski (Produzent), Oliver Kusio (Regisseur), Jakub Rawski (Literatur- und Filmwissenschaftler) und Robert Thalheim (Regisseur und Autor)
Moderation: Diana Dąbrowska (Filmkritikerin)
Sa / 07.11. / 15:00 / Weltspiegel 1 / Omd + eU
Wettbewerb Spielfilm
Cudze rzeczy / What Belongs To Others
R: Grzegorz Dębowski, PL 2026, 104 min
Sa / 07.11. / 16:00 / Kammerbühne / OmeU + dt. Übersetzung
Don’t Call Me Vintage – Wajda und die (Be)Deutung seines filmischen Erbes
Niewinni czarodzieje / Innocent Sorcerers
R: Andrzej Wajda, PL 1960, 83 min, FSK 16
Warschau in den 1950er-Jahren. Bazyli, tagsüber junger Arzt, nachts Jazzschlagzeuger, verführt gern, bleibt ungern – bis er Pelagia trifft, scharfsinnig genug, ihn zu durchschauen. Eine Nacht, die im verrauchten Club beginnt: Gespräche, Neckereien, und dazwischen Gefühle, die keiner von beiden zuzugeben wagt. Wajdas jazzdurchtränkter Blick auf eine desillusionierte Nachkriegsgeneration.
Sa / 07.11. / 20:15 / Weltspiegel 1 / dt. OV
Spectrum
Polizeiruf 110: Stalker
R: Oliver Schmitz, DE 2026, 90 min
Eine Mitarbeiterin des polnischen Zolls wird in Słubice erwürgt aufgefunden. Was wie ein klassischer Kriminalfall beginnt, führt tief in eine digitale Parallelwelt: Deepfakes, Spyware, Darknet. Denn die Ermordete war schon vorher Ziel von Stalking und Cybermobbing. Der neue Brandenburger Polizeiruf 110 zeigt, wie real virtuelle Gewalt gegen Frauen ist – und wo der Rechtsstaat an seine Grenzen stößt.
So / 08.11. / 10:00 / Weltspiegel 1 / Omd + eU
Close-Up: Latvia
Ulya
R: Viesturs Kairišs, LV/PL/EE/LT 2026, 102 min
So / 08.11. / 10:15 / Weltspiegel 2 / Omd + eU
Wettbewerb Kurzfilm
u.a. Spiritus Sanctus
R: Michał Toczek, PL 2026, 15 min
So / 08.11. / 12:30 / Glad-House / OmeU + dt. Übersetzung
Spectrum
Swornegacie / How To Survive The Summer Holidays
R: Michał Grzybowski, PL 2026, 79 min
So / 08.11. / 15:00 / Glad-House / Omd + eU
Spectrum
The Stamp Thief
R: Dan Sturman, US 2025, 103 min
Eine Gruppe jüdischer Hollywood-Autoren sucht nach einer Briefmarkensammlung, die in einem polnischen Keller versteckt sein soll. Eine wahre Geschichte voller Spannung, Neurosen und Verbrechen. Die Protagonisten von THE STAMP THIEF begeben sich auf eine irrwitzige dokumentarische Schatzsuche – und stellen fest, dass ihre eigentliche Lektion auf keiner Karte verzeichnet war.
Mit dieser Filmvorführung eröffnet die Fachstelle Antisemitismus Brandenburg in Kooperation mit dem FilmFestival Cottbus ihre etablierte Themenwoche „Jüdisches Kaleidoskop Brandenburg“. Vom 8. bis 15. November lädt sie zum fünften Mal zu Begegnung, Dialog und vielfältigen Perspektiven auf jüdisches Leben in Brandenburg ein.
So / 08.11. / 16:30 / Kammerbühne / OmeU + dt. Übersetzung
Don’t Call Me Vintage – Wajda und die (Be)Deutung seines filmischen Erbes
Popiół i diament / Ashes And Diamonds
R: Andrzej Wajda, PL 1958, 103 min, FSK 16
8. Mai 1945. Polen feiert das Kriegsende, doch um seine Zukunft wird weitergekämpft. Maciek, ein junger Soldat der Heimatarmee, soll einen kommunistischen Funktionär ermorden. Der letzte Teil von Wajdas Kriegstrilogie, von großem autobiografischem Gewicht und ein Porträt seiner Generation, zerrissen zwischen der Pflicht und der Hoffnung auf ein gewöhnliches Leben.
So / 08.11. / 19:00 / Kammerbühne / OmeU + dt. Übersetzung
Cottbus Masters
Zamach na papieża / Operation Pope
R: Władysław Pasikowski, PL 2025, 123 min
[Texte: FilmFestival Cottbus]
Veranstalter: FilmFestival Cottbus in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin und weiteren Partnern
Programmheft als PDF (5 MB)
Info: filmfestivalcottbus.de
Tickets: hier
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