16.11.2013 Musik, Programm

Christian Banasik – „…der Sinne Uhrwerk“ 2013 – Uraufführung

 

Sa 16.11.2013 20.00 Uhr
Polnisches Institut Düsseldorf, Unkostenbeitrag 5 EUR

Tonhalle Düsseldorf und Deutsche Oper am Rhein zu Gast im Polnischen Institut Düsseldorf.
Christian Banasik – „… der Sinne Uhrwerk“ 2013 (UA) für Sopran, Bass, Streichquintett und Videoprojektion, nach Texten von Wisława Szymborska, Julia Hartwig, Jarosław Markiewicz, Heinrich Heine und Daniel Casper von Lohenstein.

Auftragskomposition anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Polnischen Instituts Düsseldorf.

Christian Banasik (Komponist)
Irene Kurka (Sopran)
Łukasz Konieczny (Bass), Deutsche Oper am Rhein
Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker
Videoprojektion –  Stephan Kugler / Stefan Zimmermann

1. Violine – Karin Schott-Hafner 
2. Violine – Aleksandra Glinka 
Bratsche – Kerstin Beavers 
Violoncello – Jérome Tétard 
Kontrabass – Włodzimierz Gula 


Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf.

CHRISTIAN BANASIKS (geb.1963), www.christian-banasik.de, kompositorisches Oeuvre umfasst Werke für verschiedenste Besetzungen und Elektronik, die bei Konzerten und Rundfunksendungen in zahlreichen europäischen Ländern (u.a. BBC London, HR Frankfurt, WDR Köln, NDR Hamburg, Radio Bremen, SFB Berlin, VPRO Radio Holland, VRT Radio Belgien, ORF Wien, Polskie Radio, Radio Nacional de Espana und Swedish National Radio) sowie in Nord- und Südamerika, Asien und Australien aufgeführt wurden. Zwischen 1991 – 93 entwickelte er eine algorithmische Kompositionssoftware (AFSTS 1) für Filmmusik.
Banasik war Mitbegründer und künstlerischer Leiter des Ensembles „Go Ahead“ für zeitgenössische Musik. Er organisierte und leitete verschiedene multimediale Veranstaltungen sowie Konzerte mit elektroakustischen Werken. Lehrauftrag für Audiovisuelles Design an der FH Düsseldorf – University of Applied Sciences. Leiter des Studios für Elektronische Musik sowie der Kompositionsklasse für Computermusik an der Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf. Neben live-elektronischen Kompositionen und Kammermusik produzierte Banasik auch computergestützte Werke, Hörspiele, Soundtracks für Tanztheater und Filmmusiken.

Mit großer Courage entwickelt IRENE KURKA (www.irenekurka.de) raumfüllende Programme für Sopran Solo. Kraftvoll und weich zugleich entfaltet sie ihre klare Stimme, mal majestätische Präsenz ausstrahlend, mal risikofreudig zerbrechlich agierend. In ihren lebendigen Interpretationen experimentiert Irene Kurka mit immer neuen Konzertformen zeitgenössischer und klassischer Kompositionen. 
Seit einigen Jahren beschäftigt sich Irene Kurka intensiv mit dem Repertoire und Konzerten für Stimme Solo . 2012 veröffentlichte sie in einer CD-Koproduktion mit dem Label Wandelweiser und dem bayerischen Rundfunk Lieder von Hildegard von Bingen und John Cage. 2013 folgt eine weitere CD-Produktion für Stimme Solo zu dem Thema „Beten“. 2013 erhält sie den Wolfram-von-Eschenbach-Förderpreis des Bezirkes Mittelfranken.
2012 fand die Uraufführung der Salome-Extrakte – inszeniertes Solo für eine Sängerin – in der Tonhalle Düsseldorf statt. Im Herbst 2012 folgten Uraufführungen der „Solo-Opern“ von Beuger, Brass, Houben, die auch am Theater Dortmund zur Aufführung kamen.
Die vielseitige Sopranistin wurde mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet. In der alten Musik übernimmt Irene Kurka Rollen wie die der Belinda, der Ersten Hexe (Purcell: „Dido and Aeneas“) oder der Anima (Cavalieri: „Rappresentatione di Anima e di Corpo“) und singt die Sopranpartien der großen barocken Oratorien und Passionen. Konzertreisen führten bisher durch Deutschland, ins europäische Ausland, und die USA.
In der zeitgenössischen Musik ist Irene Kurka eine sehr gefragte Sängerin. Zahlreiche Komponisten (Eggert, Corbett, Denhoff, Heucke, Kampe, Seither, Beuger, Brass, Frey u.a.) schreiben und widmen ihr Stücke, nicht zuletzt für CD- und Rundfunkaufnahmen. Mittlerweile hat sie über 130 Uraufführungen gesungen. 
Irene Kurka singt mit den Ensembles Musikfabrik, Kölner Schlagquartett, e-mex, notabu, Kölner Vokalsolisten, Klangkonzepte, La Tenerezza, Duo Klangvoll, socell 21 und SOPRAKKORDEON 
Ihr Gesangsstudium absolvierte sie an der Musikhochschule München, Southern Methodist University Dallas/USA und der University of British Columbia, Vancouver/Kanada.

LUKASZ KONIECZNY, Bass, (www.lukaszkonieczny.eu) wurde 1985 in Łódź, Polen, geboren. Bis 2009 studierte er an der Musikakademie Breslau, die er mit Diplom abschloss. Im Anschluss besuchte er die Meisterklassen bei Sängern und Pädagogen wie Prof. Christian Elssner, Deborah Polaski, Franz Grundheber, Jane Henschel, Linda Watson, David Syrus und Gundula Hintz sowie Privatchoaching bei Malcolm Smith. Ebenso nahm er an zahlreichen Interpretationskursen für Vokalmusik teil, u.a. in Dresden, Wien, Krakau, Breslau, Düsseldorf. Sein Debüt hatte er 2010 als Polyphem in Händels Acis and Galatea während der Festspiele Burgarena im österreichischen Reinsberg. Zu seinem Repertoire gehören neben zahlreichen Opernrollen auch die Interpretation von Werken zeitgenössischer Komponisten. Hier übernahm er beispielweise Solopartien in der Uraufführung der Markus-Passion von Pawel Mykietyn bei den Festspielen Wratislavia Cantans in Breslau 2008 und dem Warschauer Herbst 2009. Beide Konzerte wurden vom Polnischen Rundfunk und Fernsehen live übertragen. 
Lukasz Konieczny wurde 2010 beim Internationalen Liedwettbewerb in Istanbul als Sonderpreisgewinner ausgezeichnet. 
Während der Spielzeit 2009/2010 war Lukasz Konieczny bereits Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, wo er schon 2008/2009 als Student in Schönbergs Moses und Aron zu hören war. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist Lukasz Konieczny festes Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein und tritt in den verschiedenen Produktionen auf. 
Zuletzt war Lukasz Konieczny mit großem Erfolg als Polifemo in Händels Acis and Galatea während des Ekhof-Festivals Gotha 2013 und mit Strawinskys Les Noces beim Klavier Festival Ruhr 2013 zu erleben.
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