6.05.2019 Geschichte & Diskussionen, Programm

Deutschland – Polen – Frankreich: Neuer EU-Motor nach Brexit? 🗺

Mo 06.05.2019, 19.00 Uhr
Polnisches Institut Düsseldorf, Citadellstr. 7

Im Rahmen der Europawoche 2019 in Düsseldorf
EUROPA-DISKUSSION
Deutschland – Polen – Frankreich: Neuer EU-Motor nach Brexit? 


Eintritt frei. Anmeldung erbeten unter: duesseldorf@instytutpolski.org

Teilnehmer:
Elisabeth Cadot, freie Journalistin aus Frankreich
Dr. Andrzej Godlewski, Publizist, Hochschullehrer, Spezialist für Deutschland und Europa
Dr. Martin Sander, Deutschlandradio Berlin, ehem. Korrespondent in Warschau

Noch nie waren Europa-Wahlen (26.05.2019) so wichtig, wie in diesem Jahr. Nach dem eventuellen Brexit, kommt es zu einer Kräfte-Verschiebung innerhalb der EU, die die europäische Integration herausfordern wird. Die bisherige EU-Politik wird aber auch schon jetzt herausgefordert, weil sich in mehreren EU-Mitgliedsländern seit den letzten EU-Parlamentswahlen die politische Lage deutlich verändert hat, auch in den „Weimarer-Dreieck-Ländern“. Was sind dort die Schwerpunkte der Europa-Wahlkampagnen? Wie hoch ist die EU-Zustimmung in den Bevölkerungen? Was wird aber auch an der EU-Politik kritisiert? Hat die Brand-Katastrophe von Notre Dame das Potenzial, die Europäer um gemeinsame Werte zu einigen? Zusätzlich sind die Europa-Wahlen für Polen ein ganz wichtiges Stimmungsbarometer vor den dort stattfindenden Parlaments-Wahlen im Herbst 2019.

Veranstalter: Polnisches Institut Düsseldorf, Institut Français Düsseldorf, Europe Direct Informationszentrum Düsseldorf.

Andrzej Godlewski hat Germanistik und Politikwissenschaften in Leipzig, Wien und Warschau studiert. Er arbeitet als Publizist für Printmedien, Rundfunk und Fernsehen, ist Hochschullehrer an der privaten Universität SWPS in Warschau, schreibt über europäische Politik für die Tageszeitung „Dziennik Gazeta Prawna“ (www.dziennik.pl) und die Wirtschaftsseite www.obserwatorfinansowy.pl.

Elisabeth Cadot studierte Jura an der Universität Paris X Nanterre. Anschließend arbeitete sie als Journalistin für „France-Soir“ und berichtete als Deutschland-Korrespondentin für verschiedene französische Zeitungen wie „Evènement du Jeudi“ und „Liberation“. Von 1985 bis Juni 2014 war sie Redakteurin der Deutschen Welle und arbeitet heute als freie Journalistin, Autorin und Bloggerin.

Martin Sander Der freiberufliche Dolmetscher und Journalist Martin Sander verfasst Beiträge u.a. für Deutschlandfunk/Deutschlandradio, Deutsche Welle, NDR, BR, RBB und die NZZ, war Korrespondent in Warschau.

 
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