7.10.2021 Design, Programm

Tafelkultur im Wandel der Zeit

Die Entwicklung der Tafelkultur der Neuzeit geht eng mit der Manufaktur-Produktion von Tafelgeschirr einher – ab dem 15. Jahrhundert Majoliken und Fayencen, ab dem 18. Jahrhundert mit der Gründung der europäischen Porzellanmanufakturen Meissen (1710), Wien (1718), Ćmielów (1790), Schlaggenwald (1792) und Herend (1826).

Über die Jahrhunderte zeigt sich in den unterschiedlichen Tafelkulturen einerseits die Repräsentation verschiedener sozialer Stände, andererseits ab Mitte des 19. Jahrhunderts aber auch die bürgerliche Revolution. Wie sieht heute erlesene Tafelkultur aus? Reduziert sich Tafelkultur einstweilen auf Pappschachteln für Pizza und Burger? Haben Porzellanmanufakturen wie Augarten, Ćmielów oder Herend im 21. Jahrhundert die Aufgabe, gediegene Tafelkultur zu vermitteln? Wie sehen die Ausblicke für Tafelkultur im 21. Jahrhundert aus? Über diese Themen sprechen Annette Ahrens (Kunsthistorikerin und Expertin für historische und aktuelle Tischkultur), Marta Marek (Kustodin Museum Krakau) und Michael Macek (Museum für angewandte Kunst, Wien).

Begleitprogramm der Ausstellung „Menschen in der Porzellanfabrik

 

Datum und Uhrzeit:

Do., 7. Oktober um 18.30 Uhr

Ort:
Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien

Info und Karten:
Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: event.wien@instytutpolski.pl

Veranstalter:

Polnisches Institut Wien, Museum Krakau


Ausstellung: Linda Lach. all keys, all times

Die Ausstellung thematisiert in einer inszenierten, scheinbar neutralen und kontrollierten Umgebung die verborgenen Mechanismen von Standardisierung und Systemlogik und untersucht, wie Vereinheitlichung, Modularität und nahtloses Design emotionale sowie historische Bedingungen erzeugen, in denen Warten, Stillstand und subtile Störungen zur strukturellen Erfahrung der Gegenwart werden.
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Gruppenausstellung mit Werken von u.a. Michał Zawada:

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Von 19. bis 26. Februar findet zum dritten Mal das Europäische Filmfestival statt. Das Festival wird von EUNIC Austria organisiert, der polnische Beitrag ist der Film „Bruder“ („Brat“) von Maciej Sobieszczański.
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