Datum und Uhrzeit: Di., 28.04., bis So., 3.05.2026
Ort: Linz
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Crossing Europe in Linz gehört zu den wichtigsten Filmfestivals Österreichs. Sechs Tage lang geben rund 140 handverlesene Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Europa Einblick in unkonventionelles, künstlerisch vielfältiges Schaffen der FilmemacherInnen – darunter zahlreiche Österreich-Premieren und ausgewählte Filmhighlights aus Polen (u.a. „Nie ma duchów w mieszkaniu na Dobrej/No ghosts on Good Street“, „Miasto, które wyjechało/The town that drove away“ und „Closure„).
Das Publikum erwartet ein Kaleidoskop europäischer Perspektiven, begleitet von Filmgesprächen vor Ort, einem Programm für Jugendliche und ergänzenden Rahmenveranstaltungen. Im Mittelpunkt des europäischen Filmfestivals stehen zeitgenössisches AutorInnenkino, unterschiedliche Erzählformen sowie gesellschaftspolitische Themen und die Auseinandersetzung mit europäischen Lebensrealitäten.
Mit mehreren Hundert internationalen Gästen aus der Filmbranche dient Crossing Europe als lebendige Plattform für den Austausch, die Entdeckung und Diskussion des aktuellen europäischen Filmschaffens.
U.A. im Programm :
Sektion: Competition Fiction 2026
NIE MA DUCHÓW W MIESZKANIU NA DOBREJ / NO GHOSTS ON GOOD STREET (Österreichpremiere)
PL 2025, 90 min, Polnisch: OmeU
Regie: Emi Buchwald
Drehbuch: Emi Buchwald, Karol Marczak
Produzent*innen: Jerzy Kapuściński, Ewa Jastrzębska, Magdalena Tomanek
Weltpremiere: Polish Film Festival Gdynia 2025
TRAILER
Sektion: Architektur und Gesellschaft | Architecture and Society 2026
MIASTO, KTÓRE WYJECHAŁO / THE TOWN THAT DROVE AWAY (Österreichpremiere)
PL 2025, 70 min, Arabisch / Kurdisch / Türkisch: OmeU
Regie: Natalia Pietsch, Grzegorz Piekarski
Drehbuch: Natalia Pietsch, Grzegorz Piekarski
Produzent*innen: Katarzyna Kostecka
Weltpremiere: Visions du Réel 2025
TRAILER
Hasankeyf, eine Stadt, die sich bewegt. Haus um Haus weicht die belebte Altstadt den Baggern, während auf der anderen Seite des Hügels neue Wohnungen aus dem Boden gestampft werden. Lautsprecher verkünden, was allen Bewohner*innen bereits klar ist: Sie müssen gehen. Doch dieser Ort stellt kein Einzelschicksal dar, sondern steht exemplarisch für den Zustand einer ganzen Region, in der Tradition und kulturelles Erbe dem vermeintlichen Fortschritt geopfert werden. Grzegorz Piekarski und Natalia Pietsch zeichnen ein unaufdringliches Porträt der letzten Bewohner*innen dieser Stadt, die ihr altes Zuhause durch den Bau eines Staudamms verlieren. (Mia Hemmerling & Gerald Wöss)
Sektion: Competition Documentary 2026
CLOSURE I BEZ KOŃCA (Österreichpremiere)
Polen / Frankreich 2026, 105 min, Polnisch: OmeU
Regie: Michał Marczak
Produzent*innen: Monika Braid, Rémi Grellety
Weltpremiere: Sundance Film Festival 2026
Der 16-jährige Krzystof ist verschwunden. Kein Hinweis, kein Abschiedsbrief. Die letzten Bilder von ihm stammen von einer Überwachungskamera auf einer Brücke über den Fluss. Seither sucht sein Vater Daniel bei jedem Wetter mit seinem Motorboot das Ufer der Weichsel ab. Träume und Zeichen werden zu falschen Hoffnungen. „Ich will, dass es aufhört“, sagt die Mutter, doch Augenzeugen wollen Krzystof später gesehen haben. Ein hybrider Dokumentarfilm, vom polnischen Regisseur Michał Marczak inszeniert wie ein packender True-Crime-Thriller, nahe an der Fiktion, hart an der Wirklichkeit. (Michael Pekler)
Veranstalter: Crossing Europe
Partner: Polnisches Institut Wien