18.10.2005 - 22.10.2005 Bildung

GEMEINSAMES SEMINAR DER POLITISCHEN BILDUNG FüR DEUTSCHE UND POLNISCHE LEHRER diskutiert in NRW. Mit Polen im Dialog. Ein Beitrag der politischen Bildung ein Jahr nach dem EU-Beitritt. Landtag NRW und Stadttor

 

Di 18.10.2005 – Sa 22.10.2005 Landtag NRW und Stadttor

diskutiert in NRW. Mit Polen im Dialog.
Ein Beitrag der politischen Bildung ein Jahr nach dem EU-Beitritt
Gemeinsames Seminar der politischen Bildung für deutsche und polnische Lehrer

Etwa die Hälfte aller Verordnungen und Gesetze, die den Bundestag und den Bundesrat durchlaufen, gehen auf Vorgaben der Europäischen Union zurück. Europa prägt immer mehr unsere Lebenswelt, bleibt jedoch für viele Menschen – insbesondere auch der jüngeren Generation – eher fern und undurchschaubar. Das gilt vor allem für die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen in den 25 Mitgliedsländern. Vor diesem Hintergrund hat sich insbesondere Nordrhein-Westfalen dafür eingesetzt, eine umfassende Reform der EU einzuleiten. Kernthemen sind dabei die Warnung vor zentralistischen Tendenzen und die Notwendigkeit, einen hinreichend großen nationalen und regionalen Entscheidungsspielraum zu bewahren, um in der Vielfalt Europas bürgernah politische Entscheidungen treffen zu können.
Vor diesem Hintergrund veranstalten die Landeszentrale für politische Bildung NRW und das Polnische Institut Düsseldorf gemeinsam ein Seminar mit dem Ziel eines praxisnahen Erfahrungsaustauschs. Zentrales Anliegen beider Institutionen ist es ein Jahr nach dem EU-Beitritt Polens den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Austausch zwischen Regionen Europas – am Beispiel NRW und Polen – zu fördern und demokratische Strukturen zu stärken. Dazu gehört, ein Bild über die jeweiligen Regionen zu entwickeln, das die stereotypen Vorstellungen aufbricht. Deutschen Lehrern und politischen Bildnern in der Jugendarbeit fehlt oft Material und Wissen für Jugendarbeit und Schule über das moderne Polen. Polnische Unterrichtskonzepte mit eingebundenem audiovisuellen Material könnten zeigen, dass es sich lohnt, sich mit dem Land und seiner Kultur auseinander zu setzen. Die polnischen Lehrer können sich mit der politischen Kultur des Nachbarlandes und langjährigen EU-Mitglieds Deutschland im direkten Erfahrungsaustausch auseinandersetzen.
Zielgruppen:
Zielgruppen des Seminars sind Lehrer und Lehrerinnen sowie Experten in der außerschulischen Jugendarbeit als Multiplikatoren in der politischen Bildung.
Deutsche Teilnehmer – Lehrer an Gymnasialschulen – sollen als Multiplikatoren für ihre Kollegen und deutsche Schüler fungieren . Die polnischen Lehrer werden sich während des Seminars mit dem Schulwesen und den politischen Strukturen in NRW auseinandersetzen.
In Gesprächen und Diskussionen wird das Thema „Polen als neues EU-Mitglied ein Jahr nach dem Beitritt zur Europäischen Union“ diskutiert. Die Landeszentrale für Politische Bildung führt die Teilnehmer durch wichtige Orte der politischen Kultur (Besuch im Landtag, Treffen in der Handwerkskammer) die der Weiterbildung der polnischen und der deutschen Lehrer dienen. Eine Podiumsdiskussion mit polnischen und deutschen Gästen aus dem Bereich Politik und Wirtschaft im polnischen Institut wird ergänzender Bestandteil des Seminars sein.

Zielsetzung und Hintergrund des Projekts:
· Das Wissen über Polen ist bei deutschen Schülern gering, Polen wird mit negativ besetzten, stereotypen Vorstellungen in Verbindung gebracht. Da Polen nach dem EU-Beitritt für Deutschland zu einem immer wichtigeren Nachbarn wird, ist es wichtig, dem entgegenzuwirken, indem Kenntnisse über das moderne Polen, seine Bewohner und seine Kultur vermittelt werden.
· Deutschen Lehrern fehlt Material für den Unterricht über Polen, ihr Wissen über Polen ist meistens ebenfalls unzureichend. Fertige Unterrichtskonzepte mit eingebundenem audiovisuellen Material könnten ihnen zeigen, dass es sich lohnt, sich mit dem Land und seiner Kultur auseinanderzusetzen.
· Die polnischen Lehrer können sich mit der politischen Kultur des Nachbarlandes und langjährigen EU-Mitglieds Deutschland auseinandersetzen. Der direkte Erfahrungsaustausch mit den deutschen Kollegen kann in der Zukunft Partnerschaften anregen.
Formen der Realisierung des Projekts:
Das Projekt wird während eines 4-tägigen Seminars mit Teilnahme deutscher und polnischer Lehrer realisiert. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 30 begrenzt (10 polnische Lehrer, 20 deutsche Lehrer je nach den vorliegenden Anmeldungen)
Rahmenprogramm:
· Vormittagsprogramm: Vorstellung der Unterrichtskonzepte, Hospitationen an Schulen in NRW, praktischer Austausch von Anregungen unter Lehrern
· Nachmittagsprogramm: Politische Bildung (Spaziergang durch politische Institutionen.), landeskundliches Programm (Thema : „Strukturwandel im Ruhrgebiet“)
· Abendprogramm: Offene Podiumsdiskussion „Polen nach einem Jahr in der EU“ im Polnischen Institut, mit Europaabgeordneten aus Polen und Deutschland.
· Altstadtabend in Düsseldorf.

Partner:

· Polnisches Institut Düsseldorf , Citadellstr. 7, 40213 Düsseldorf, Tel. 0211-866 96 0, Fax 0211- 866 96 20, E-mail: info@polnisches-institut.de, Website: www.polnisches-institut.de, Kontaktpersonen: Andrzej Kolinski, Tel. 0211-866 96 12, Josef Herten, Tel.0211-866 96 15
· Landeszentrale für Politische Bildung des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit NRW, Horionplatz 1, 40213 Düsseldorf, Tel. 021—86 18 46 32, Fax 0211-86 18 46 98, Website: www.1zpb.nrw.de, Kontaktpersonen: Elisabeth Schausten, Leiterin
Bert Krause, E-mail: bert.krause@mwa.nrw.de
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