Werkstattgespräch mit Olga Tokarczuk in Düsseldorf: Schreiben nach dem Nobelpreis





































Fotos: Bildwerke_©Polnisches Institut Düsseldorf
Am 10. Oktober wurde die Literatur nicht nur als Buch, sondern als Raum für neue Welten, verschobene Grenzen und neue Perspektiven auf unsere Gegenwart erlebbar.
Zur Eröffnung der Literaturtage Düsseldorf mit Olga Tokarczuk ging es um Geschichten, die neue Horizonte eröffnen und uns dazu einladen, die Welt mit anderen Augen zu sehen.
Zu Beginn begrüßte Gesandter Rafał Damian Sobczak, Direktor des Polnischen Instituts in Düsseldorf, die Gäste und erinnerte an das Motto der diesjährigen Literaturtage: „Wir werden“.
Ein zukunftsgerichtetes, kraftvolles Versprechen, das die Frage aufwirft, wer wir sein wollen in einer Welt, die sich im ständigen Wandel befindet. Und wer könnte uns auf der Suche nach dem Morgen besser an die Hand nehmen als Olga Tokarczuk?
Im anschließenden Werkstattgespräch sprach die Literaturnobelpreisträgerin über das Schreiben nach dem Nobelpreis, die Kraft des Erzählens und die gesellschaftliche Verantwortung der Literatur.
Ein Gespräch über die Macht der Literatur, unsere Welt neu zu denken und das scheinbar Vertraute mit anderen Augen zu sehen.
Moderiert wurde der Abend von Emily Grunert, die Übersetzung übernahm Bernhard Hartmann.
Ein Auftakt, der über die Literatur hinauswirkt und noch lange nachhallt.
Hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem Polnischen Institut Düsseldorf und dem Literaturbüro NRW!
Wir danken allen, die an der Realisierung dieses Projekts beteiligt waren – dem Team des Literaturbüros sowie dem Team des Polnischen Instituts, besonders Literaturreferentin Monika Werner!
Fotos: Bildwerke_©Polnisches Institut Düsseldorf
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Das Werkstattgespräch: Schreiben nach dem Nobelpreis
Ein Abend mit Olga Tokarczuk
Wenn eine literarische Stimme die Welt verändert, hört man am besten ganz genau hin. Zur Eröffnung der Literaturtage Düsseldorf dürfen wir eine der visionärsten Autorinnen unserer Zeit begrüßen: Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk ist zu Gast in der Stadt.
- Samstag, 10. Oktober, 19:00 Uhr
- Halle 12 / Alte Farbwerke, Ronsdorfer Str. 74, 40233 Düsseldorf
- Moderation: Emily Grunert
- Übersetzung: Bernhard Hartmann
- Eintritt: 10 € / 8 €
- Eine Kooperation des Polnischen Instituts Düsseldorf und des Literaturbüros NRW
Was passiert mit dem kreativen Schaffen, wenn die höchste literarische Auszeichnung der Welt das eigene Leben berührt? In einem exklusiven Werkstattgespräch gewährt uns Olga Tokarczuk tiefe Einblicke in ihre literarische Werkstatt. Es ist eine Einladung zu einer Reise durch die großen Fragen unserer Gegenwart. Gemeinsam sprechen wir über die Kraft des Erzählens, die gesellschaftliche Verantwortung von Literatur und jene feine, poetische Sensibilität, die ihr Werk so einzigartig macht. Ein literarisches Highlight, das inspiriert, bewegt und nachwirkt.
Die 1962 in Sulechów geborene polnische Schriftstellerin absolvierte ein Psychologiestudium in Warschau und arbeitete mehrere Jahre als Psychotherapeutin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Heute gilt sie als die bedeutendste zeitgenössische Erzählerin ihres Landes. Ihr von psychologischem Tiefsinn und Mythen geprägtes Werk wurde 2019 rückwirkend mit dem Nobelpreis für Literatur gekrönt. All ihre großen Meilensteine liegen in gefeierten deutschen Übersetzungen vor – von dem mit dem Man Booker International Prize ausgezeichneten Roman Unrast, über das historische Epos Die Jakobsbücher, den philosophischen Öko-Krimi Gesang der Fledermäuse bis hin zur Schauergeschichte Empusion. Ergänzt wird ihr Werk durch den meisterhaften Erzählband Spiel auf vielen Trommeln, der die Leser in magische, surreale Welten entführt.