Szymanowski in der Dresdner Philharmonie 🗺
Sie ist wild, frech und wunderbar, manchmal auch theatralisch, originell und experimentell. Und dabei aber immer mit beiden Beinen auf dem Boden internationaler Bühnen – gerne auch barfuß. Nicht nur mit ihrem theatralischen Auftreten zeigt Patricia Kopatchinskaja, dass sie sich nicht um Konventionen schert. Ihr außergewöhnlicher Charakter, gepaart mit ihrer virtuosen technischen Fertigkeit und einer natürlichen Musikalität, hat die Geigerin an die Weltspitze gebracht.
Als ungewöhnliche Musikerpersönlichkeit gilt auch ihr langjähriger Kammermusikpartner Fazıl Say. Der türkische Pianist berührt auf eine unmittelbar-packende Weise, die in der Welt der klassischen Musik selten ist. Beide kennen sich seit über 20 Jahren und sie schätzen einander über alle Maßen, es lag also nahe, sie nun auch gemeinsam nach Dresden einzuladen. Im Programm haben sie neben zwei selbstkomponierten Stücken auch Beethovens berühmt-berüchtigte Kreutzersonate. Berüchtigt vor allem wegen ihrer enormen technischen Anforderungen, aber auch enorm schön – mit weiten melodischen Bögen und abwechslungsreichen Sätze, vom furiosen ersten Satz über den meditierenden zweiten bis zum jubelnden Finale. [Text: Dresdner Philharmonie]
Aufführende:
Patricia Kopatchinskaja (Violine)
Fazıl Say (Klavier)
Programm:
Karol Szymanowski
„Mythen“ für Violine und Klavier
Patricia Kopatchinskaja
„UniSolo“ für Violine und Klavier
Fazıl Say
Sonate für Violine und Klavier „Lost Screams Sonata“
Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier und Violine A-Dur „Kreuzersonate“
Veranstalter: Dresdner Philharmonie in Zusammenarbeit mit DK Deutsche Klassik
Info: dresdnerphilharmonie.de/de/konzerte-tickets/konzertkalender-dresden/fazil-say-und-patricia-kopatchinskaja
Eintritt: 10–64 EUR (Tickets hier)
Ort: Kulturpalast, Konzertsaal, Schloßstraße 2, 01067 Dresden