Migration im polnischen Kino 🗺
Migration prägte und prägt die polnische Geschichte und Gegenwart, aber relativ neu ist der Blick auf Polen als Einwanderungsland. In der Filmreihe fangen wir die Vielfalt der Blickrichtungen des polnischen Kinos auf das Phänomen Migration ein. Gezeigt werden Spiel- und Dokumentarfilme aus den letzten 20 Jahren, die sich mit unterschiedlichen Facetten von Migration auseinandersetzen– mit Emigration, Immigration, Flucht und Arbeitsmigration.
Warum verlassen Menschen ihr Land? Geht es um erzwungene Migration oder um eine freie Entscheidung? Wie erzählen Migrant*innen von ihren ersten Jahren in Polen? Und wie gelingt nach traumatischen Erfahrungen das Ankommen in einer neuen Gesellschaft? Wann ist man nicht mehr fremd? Fünf Kinoabende regen an zum gemeinsamen Nachdenken über die Veränderung von Menschen und Gesellschaften durch und in der Migration.
Die Filme werden in Originalfassung mit deutschen oder englischen Untertiteln gezeigt. Wie immer führen Student*innen in die Filme ein und moderieren im Anschluss an die Vorstellungen das Gespräch mit den Expert*innen.
Wie immer führen Student*innen in die Filme ein und moderieren im Anschluss an die Vorstellungen die Gespräche mit Expert*innen.
Programm:
20.04.2026 / 18:00
Listy z Wilczej / Briefe aus der Wilcza
Dok, PLDE 2025, 97 min, OmdU
04.05.2026 / 18:00
t.b.a.
20.05.2026 / 18:00
t.b.a.
03.06. / 18:00
t.b.a.
17.06. / 18:00
t.b.a.
Veranstalter: Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig und dem Puschkino, mit freundlicher Unterstützung der Sanddorf-Stiftung und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Info: Info: aleksander-brueckner-zentrum.org, puschkino.de
Ort: Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße 6, 06108 Halle (Saale)
Titelfoto © barnsteiner-film