Fine in translation #3 🗺
Leipzig liest polnische Literatur zur Leipziger Buchmesse 2026
Moderation: Studierende des Instituts für Angewandte Linguistik und Translatologie (IALT) der Universität Leipzig
Ein Einblick in einen Beruf, der im Herzen des Literaturbetriebs steht und doch oft unsichtbar bleibt. Wie tasten sich Übersetzer*innen an ein neues Projekt und damit jedes Mal neue Herausforderungen heran? Mit welchen Sprachen jonglieren Übersetzer*innen und gibt es besonders herausfordernde Sprachenkonstellationen? Wie gelingt es Ihnen, den Schreibstil der Originalsprache zu erhalten? Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den Verlagen und den Autor*innen? Wie verändert künstliche Intelligenz diese Arbeit? Und was machen Übersetzer*innen eigentlich, wenn sie nicht gerade übersetzen?
Es wird auf der Bühne der/die französische Preisträger*in des Prix PREMIERE (Bekanntgabe im Februar 2026) sprechen sowie Lisa Palmes, die aus dem Polnischen übersetzt, und Tünde Malomvölgyi, Übersetzerin aus dem Ungarischen und Französischen.
Lisa Palmes (geb.1975 in Münster) studierte u. a. Polonistik und Germanistische Linguistik an der HU Berlin und in Warschau. Sie übersetzt aus dem Polnischen u. a. Texte von Joanna Bator und Olga Tokarczuk. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2017 mit dem Karl-Dedecius-Preis. Für ihre Übersetzung von Joanna Bators Roman „Bitternis“ war sie 2024 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.
Tünde Malomvölgyi übersetzt Prosa und Lyrik aus dem Ungarischen sowie bebilderte Bücher aus dem Französischen und schreibt zudem Buchrezensionen. Sie ist Teil des mehrsprachigen bibliophilen Kollektivs in Leipzig OrinocoBooks, bei dem sie einen Lesekreis leitet und Lesungen organisiert.
Veranstalter: Institut français Leipzig Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie (IALT) der Universität Leipzig und Polnisches Institut Berlin mit der Filiale Leipzig
Info: institutfrancais.de/de/leipzig#
Eintritt: frei
Ort: Institut français, Thomaskirchhof 20, 04109 Leipzig
Foto: Lisa Palmes © Krzysztof Mystkowski
