12.10.2020 Empfehlungsarchiv

Städte- und Kommunalpartnerschaften 🗺

ONLINE / 14:00 / Relikt oder unverzichtbares Instrument der Europäisierung? / Trilaterale Konferenz
Veranstaltung auf Facebook
 
Die europäischen Städte- und Kommunalpartnerschaften haben über Jahrzehnte einen wichtigen politischen und gesellschaftlichen Beitrag zur Einigung Europas geleistet. Über Tausend Städte und Kommunen aus Deutschland, Polen und Frankreich sind einander durch Partnerschaften freundschaftlich verbunden.
 
– Wo stehen diese Partnerschaften heute?
– Welches sind die Erfolgsfaktoren einer lebendigen Partnerschaft?
– Wie gehen die Partnerschaften mit aktuellen Herausforderungen wie der Covid-19-Pandemie und dem Erstarken europaskeptischer Bewegungen um?
 
Das Deutsche Polen-Institut, das Deutsch-Französische Institut, die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen und das Auswärtige Amt laden zur trilateralen Konferenz „Städte- und Kommunalpartnerschaften: Relikt oder unverzichtbares Instrument der Europäisierung? Erkenntnisse und Erfahrungen aus Polen, Frankreich und Deutschland“ ein.
 
Die Konferenz wird durch den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen und deutsch-französischen Kulturbevollmächtigten Armin Laschet, den Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit und Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke und den Staatsminister für Europa und Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt Michael Roth eröffnet. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik und den Kommunen sollen der Stellenwert der Partnerschaften heute und gelungene Beispiele aus der Zusammenarbeit diskutiert werden. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Ergebnisse des ersten deutsch-polnischen Forschungsprojekts zum Thema Städtepartnerschaften des Deutschen Polen-Instituts (DPI) und des Instituts für Öffentliche Angelegenheiten (ISP) in Warschau vorgestellt. Diese werden den Ergebnissen der Studie des Deutsch-Französischen Instituts (dfi) und der Bertelsmann Stiftung zu den deutsch-französischen Partnerschaften gegenübergestellt. Anschließend bietet eine Podiumsdiskussion Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zu aktuellen Herausforderungen.
 
Die Veranstaltung findet virtuell statt und wird auf Deutsch, Französisch und Polnisch gestreamt. Es besteht die Möglichkeit, sich aktiv in die Podiumsdiskussion einzubringen und über die Chatfunktion Fragen zu stellen.
 
Zugang zum Livestream
 
 
PROGRAMM:
 
14:00 – 14:25 Uhr
Begrüßung (Videobotschaften)
Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
Michael Roth, Staatsminister für Europa und Beauftragter für die deutsch-französische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt
Dr. Dietmar Woidke, Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit, Ministerpräsident des Landes Brandenburg
 
14:25 – 15:00 Uhr
Deutsch-polnische und deutsch-französische Städte- und Kommunalpartnerschaften im Vergleich
Vorstellung der neuen DPI-ISP-Studie „Deutsch-polnische Städtepartnerschaften: Fakten, Potenzial, Herausforderungen“
Diskussion der Ergebnisse vor dem Hintergrund der dfi-Studie und weiterer Projekte des Instituts
Moderiertes Gespräch mit den Autoren:
Dr. Eileen Keller, Projektleiterin, Deutsch-Französisches Institut
Prof. Dr. Peter Oliver Loew, Direktor, Deutsches Polen-Institut
Dr. Agnieszka Łada, stv. Direktorin, Deutsches Polen-Institut
 
15:00 – 16:00 Uhr
Podiumsdiskussion „Aktuelle Herausforderungen der kommunalen Partnerschaften – brennende Fragen, erfolgreiche Lösungen“
• Wie arbeitet man erfolgreich in der Coronazeit zusammen?
• Wie spricht man mit dem Partner über kontroverse Themen, ohne die Partnerschaft zu gefährden?
• Welchen Stellenwert haben Städtepartnerschaften für die Bewältigung europäischer Herausforderungen?
Marie-Noëlle Biguinet, Bürgermeisterin von Montbéliard, Partner: Ludwigsburg
Małgorzata Mańka-Szulik, Stadtpräsidentin von Zabrze (tbc), Partner: Essen, Sangerhausen und Seclin
Thomas Schmidt, Bürgermeister von Teltow, Partner (u.a.): Gonfreville l’Orcher und Żagań
Dr. Agnieszka Łada, stv. Direktorin, Deutsches Polen-Institut
Moderation: Prof. Dr. Frank Baasner, Direktor, Deutsch-Französisches Institut
 
Durch die Veranstaltung führt Bastian Sendhardt (wissenschaftlicher Mitarbeiter, Deutsches Polen-Institut)
 
Sie möchten im Nachgang der Veranstaltung das Konferenzpaket mit weiteren Informationen erhalten oder haben Sie Rückfragen inhaltlicher Art? Bitte melden Sie sich in diesem Fall mit einer kurzen Email an info@dfi.de oder info@dpi-da.de. Für Rückfragen technischer Art können Sie sich an: Support-Konferenz-12.10.20@lv-bund.nrw.de wenden.
Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion mit Ihnen!

Info: www.deutsches-polen-institut.de/wissenschaft/neupage/staedtepartnerschaften

 


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