Am 11. November, dem polnischen Unabhängigkeitstag, wird bei der „Jabłonowski-Vorlesung“ an die Wiedererlangung der Unabhängigkeit im Jahr 1918 erinnert und des Fürsten Józef Aleksander Jabłonowski gedacht, der 1769 in Leipzig die älteste noch bestehende Gelehrtengesellschaft zur Förderung deutsch-polnischer Wissenschafts- und Kulturbeziehungen – die Societas Jablonoviana – gründete. Im Rahmen der „Jabłonowski-Vorlesung” werden die neusten Entwicklungen in den polnischen Naturwissenschaften vorgestellt.

Die Reihe wurde am 11.11.2013 mit dem Vortrag „Science in Poland – the tradition and the present“ von Prof. Dr. habil. Andrzej Kajetan Wróblewski eröffnet. Am 11.11.2014 sprach Prof. Dr. Sylwester Porowski über das Thema „Polish Contribution To New Generation Of Light Sources“. Am 13.11.2015 berichtete Prof. Dr. Karol Myśliwiec (Polnische Akademie der Wissenschaften, Warschau) über „Die älteste Pyramide der Welt in Sakkara – polnische Ausgrabungen“. Die vierte Vorlesung von Prof. Dr. Christian Lübke am 10.11.2016 widmete sich dem Thema „1050 Jahre Taufe Mieszkos und der Beginn der Christianisierung Polens. Der Blick des sächsischen Chronisten Thietmar von Merseburg auf die Ereignisse“. Am 14.11.2017 widmete sich Tomasz Herbig dem Thema „Archeology without digging. New methods in the study of ancient Egyptian towns“. Der Titel des Vortrags von Prof. Dr. hab. Wiesław Bogdanowicz am 26.11.2018 lautete „Nicolaus Copernicus Code Mystery“. Am 07.11.2019 sprach Prof. Dr. habil. Marcin Wołoszyn über das Thema „Schätze, Krieger, Handelszentren. Die Archäologie der Červenischen Burgen im Osten Polens“. Wegen der Corona-Pandemie konnte der Vortrag „The Biggest One. The Spanish Flu Pandemic on the Threshold of Independent Poland“ von Łukasz Mieszkowski am 13.11.2020 nur online stattfinden.