14.10.2023 - 21.10.2023 Programmarchiv versch. Orte in Leipzig

47. Leipziger Jazztage „Stell die Verbindung her“ 🗺

LEIPZIG / u.a. mit dem Joanna Duda Trio, Podiumsdiskussion und Film

Das renommierte Festival bespielt wieder zahlreiche Bühnen in der ganzen Stadt. Immer im Herbst präsentiert der Jazzclub Leipzig über 100 Musiker*innen der lokalen Leipziger, der gesamten deutschen und der internationalen Jazzszene. Große Namen des Jazz, aber auch innovative Newcomer spielen im ehrwürdigen Opern- und Schauspielhaus, in Kirchen, aber auch in Szeneclubs und Off-Locations der Stadt.

Programm (Auszüge):


17.10.2023, 21:00, Leipzig / UT Connewitz
MUSIK
Joanna Duda Trio
Doppelkonzert mit Rohrer/Lodebauer/Westerhus/Freund „KAVE“

Die polnische Pianistin verbindet in ihrem Ensemble akustische Instrumente mit elektronischen Klängen und selbst erstellten Samples. Die Essenz dieser Musik liegt in einer konsequenten Form der Improvisation, bei der die Betonung auf bewegten, rhythmischen und unregelmäßigen Motiven liegt, die als eigenständige Entitäten für sich stehen. Diese Motive verschmelzen zu einem Ganzen und suchen in jedem Augenblick nach einem kollektiven Bewusstsein.

Besetzung: Joanna Duda (keys), Max Mucha (db) & Michael Bryndal (dr)

Veranstaltung auf Facebook: facebook.com/events/1052743482561252

Info: joannaduda.eu, utconnewitz.de
Ort: UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Str. 12 a, 04277 Leipzig


18.10.2023, 16:00, Leipzig / Neues Schauspiel
DIALOG
Zur Vernetzung der deutschen und polnischen Jazzszene. Ein Gesprächsformat
mit Joanna Duda (Pianistin), Caren Marusch-Krohn (Referat Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig), Michael Kornas (Pianist) und Rainer Mende (Referent für Musik im Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig)

Moderation: Ben Hernandez (MDR)

Jazz ist eine Kunstform, die dazu einlädt, sich über sprachliche und kulturelle Unterschiede hinweg in Austausch zu begeben. Dennoch endet dieser erstaunlich häufig, trotz geographischer Nähe, an nationalstaatlichen Grenzen.

Diese Beobachtung bildet den Ausgangspunkt für ein Gesprächsformat, in dem Antworten auf folgende Fragen gesucht werden: Welche Überschneidungen und Verbindungen gibt es bereits zwischen der polnischen und der deutschen Jazz-Szene und wo lässt sich noch unentdecktes Potential ausfindig machen? Welche Netzwerke und Förderungen können genutzt werden, um Begegnungen zu initiieren, Kooperationsprojekte zu realisieren und internationales Booking zu ermöglichen?

Musiker*innen, Veranstalter*innen und alle anderen Interessierten sind dazu eingeladen, sich an diesem Gedankenaustausch zu beteiligen. Die polnische Pianistin Joanna Duda gestaltet die musikalische Rahmung.

Veranstaltung auf Facebook: facebook.com/events/856967609070098

Info: tickethome.neuesschauspielleipzig.de
Eintritt: frei / Spende erbeten
Ort: Neues Schauspiel, Lützner Str. 29, 04177 Leipzig


18.10.2023, 22:30, Leipzig / Neues Schauspiel
MUSIK
Zwitschermaschine feat. Joanna Duda
Keller Session West

Mark Weschenfelders achtköpfiges Ensemble Zwitschermaschine ist nach einem Gemälde Paul Klees aus dem Jahr 1922 benannt und spielt, wie Weschenfelder scherzhaft sagt, „anspruchsvolle Fahrstuhlmusik“. Auf Gebäude mit unzähligen Stockwerken und dementsprechend langen Fahrten darf – um im Bild zu bleiben – gehofft werden. Die ausgeklügelten Kompositionen liebäugeln mit Krach und Chaos und verzweigen sich geschmeidig anheimelnd, fast leise. Das Debütalbum der Band „System for Us“ ist 2019 erschienen. Das zweite Album „Looping“ steht in den Startlöchern und erscheint im Spätjahr.

Special Guest der Session des LeipJAZZig e.V. ist die polnische Pianistin Joanna Duda – man darf sich auf eine spannende Erstbegegnung freuen.

Besetzung: Mark Weschenfelder (as, cl, comp), Paul Berberich (fl, as), Sonja Horlacher (fl, afl), Johannes Lauer (tb), Florian Kästner (rhodes), Andris Meinig (db), Florian Lauer (dr), Jan-Einar Groh (modulare synthesizer) & Joanna Duda (keys)

Info: joannaduda.eu, tickethome.neuesschauspielleipzig.de
Eintritt: frei / Spende erbeten
Ort: Neues Schauspiel, Lützner Str. 29, 04177 Leipzig


19.10.2023, 21:00, Leipzig / Polnisches Institut
FILM
Chopin – ich fürchte mich nicht vor der Dunkelheit
OT: Chopin – nie boję się ciemności, Dokumentarfilm, R: Joanna Kaczmarek, PL/KOR 2021, 58 min, OmdU
im Rahmen der XXXIII. Leipziger Chopin-Tage (19.–22.10.2023)

Kann Musik verbinden, was Kriege zerrissen haben? Können Töne zusammenbringen, was Bomben spalteten? Kann man mit 88 Tasten dort etwas aufbauen, wo alles zerstört wurde? Diese Fragen stellen sich und den Zuschauer*innen drei Musiker an Orten, die von Kriegen zernarbt sind, auf ihre Weise: musizierend.

Einer davon stellte 2012 bei den 36. Leipziger Jazztagen gemeinsam mit dem türkisch-israelischen Perkussionisten Zohar Fresco die Verbindung zu arabischen und asiatischen Klangkulturen her – der polnische Jazz-Pianist Leszek Możdżer. In einer kleinen Ortschaft im polnischen Masuren schöpft er seine Inspiration aus dem Kontakt zur Natur. Er fährt Boot, geht barfuß durch den Wald, philosophiert über Musik. Und mitten in diesem Idyll plant er ein Konzert im deutschen NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, wo heute Menschen aus aller Welt zusammenkommen, um aus der Vergangenheit zu lernen. Es ist ein Ort, der ungeheure Emotionen weckt. Możdżer will Licht an diesen Ort bringen.

Der koreanische Pianist Won Jae-Yeon spielt an der Grenze zu Nordkorea, genau in der Mitte der Seung-il-gyo-Brücke, die eine starke Symbolkraft hat: Sie wurde zur Hälfte von Nord- und zur Hälfte von Südkorea errichtet. Der Flügel steht in der Mitte der Brücke. Im Publikum sitzen Familien, die der Krieg auseinandergerissen hat, und Menschen, denen es gelungen ist, aus der Hölle Nordkoreas zu fliehen.

Fares Marek Basmadji konzertiert im Stadtzentrum von Beirut. In den Adern des in Aleppo geborenen syrischen Emigranten, der derzeit in England lebt, fließt auch polnisches Blut. Das Konzert ist für ihn von großer symbolischer und emotionaler Bedeutung, denn es stellt auch den Versuch dar, mit der eigenen Vergangenheit – seiner Flucht – zurecht zu kommen. Sein Publikum sind ebenfalls geflüchtete Menschen.

Veranstalter: Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig in Kooperation mit der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft e. V. und dem Jazzclub Leipzig e. V. Die Produktion des Films wurde kofinanziert von der Polnischen Nationalstiftung / Polska Fundacja Narodowa.

Veranstaltung auf Facebook: facebook.com/events/315787441143645

Info: barnsteiner-film.de/chopin, facebook.com/chopinthemovie
Eintritt:
frei
Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig

Veranstalter: Veranstalter: Jazzclub Leipzig in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig und weiteren Institutionen

Info: www.jazzclub-leipzig.de/leipziger-jazztage
Orte:
versch. Orte in Leipzig

 


Programm des Polnischen Instituts:

Bericht aus der belagerten Stadt Tschernihiw
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Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig
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